+ + + Anzeige: Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit dem Restaurant Abyssinia Teff. Vielen Dank! + + +

Neulich war ich mit meiner Begleitung im relativ neu eröffneten Restaurant „Abyssinia Restaurant Teff“ in Neuhausen essen. Das Restaurant wurde mir von einer Freundin empfohlen, welche sehr gerne äthiopisch isst und meinte, ich solle unbedingt einmal im (kurz) „Teff“ vorbei schauen. Gesagt, getan – kürzlich war es also so weit und wir reservierten uns für den Abend einen Tisch in dem kleinen, gemütlichen Restaurant mit Spezialisierung auf äthiopische Küche.

Bei unserem Besuch hatten wir die Möglichkeit die nette Inhaberin persönlich kennen zu lernen und ein wenig über das Restaurant und dessen Entstehung und Geschichte zu erfahren.  Das Restaurant wurde über sechs Wochen von einem ehemals afrikanischen Café in ein kleines, gemütliches und einladendes Restaurant im landestypischen Stil umgewandelt. Zugegeben hatte ich vor unserem Besuch relativ wenig Berührungspunkte mit Äthiopien, lernte aber in unserem Gespräch mit Frau Assefa-Bellete Tsion mehr davon kennen und bin froh hier gewesen zu sein. Diese erzählte uns mitunter, dass sie schon in ihrer Kindheit gerne für Familie, Freunde und Co gekocht und leckere Köstlichkeiten zubereitet hat und so wurde der Wunsch und das Interesse für ein eigenes Restaurant immer größer. So kam es dann zur Eröffnung des Abyssinia Restaurant Teff, welches sie heute nun gemeinsam mit ihrer Schwester in München führt und welches wir besuchten.

Das Restaurant hat ca sechs unterschiedlich große Tische und strahlt durch das einfach gehaltene und zu gleich gemütliche Ambiente eine einladende Gastfreundschaft und Idylle aus: Gelbe Wände, bunte afrikanische Deko an den Wänden, einfache Holzstühle mit bestickten Tüchlein, dekorative Vasen mit langen Gräsern im Eingangsbereich und eine gemütliche Bar mit vier weiteren Sitzplätzen und Blick auf den Kochbereich. Im Inneren ist für bis zu 20 Personen Platz, vor dem Restaurant können nochmals ca. zwölf Personen im Freien Platz nehmen zum Essen.
Hinter der Theke befindet sich übrigens auch die kleine Küche des Restaurants. Der Fokus liegt wie erwähnt auf der traditionellen äthiopischen Küche und es werden unterschiedlichste Fleischgerichte, sowie auch vegetarische Speisen angeboten. Dazu bekommt man „Injera“ – ein weiches, gesäuertes Fladenbrot, welches nur hier im Restaurant Abyssinia Restaurant Teff aus echtem Teffmehl (sprich Zwerghirse) hergestellt wird. Somit wäre auch der Name des Restaurants verständlicher, denn es ist nach selbigen benannt – Abyssinia heißt im Übrigen „Äthiopien“. Injera wird traditionell in Äthiopien gegessen und mir hat es sehr gut gefallen mitten in München etwas essen zu können, was  seinen Ursprung von so weit weg her hat und auf die gleiche Zubereitungsart wie im ursprünglichen Heimatland entsteht.

Ansonsten gibt es neben den abwechslungsreichen Ragouts unterschiedlichste vegetarische Gerichte mit viel verschiedenen Gemüsesorten. Fleischlose Gerichte gibt es schon ab 8€, Speisen mit Fleisch ab 10€. Köstlich ist zum Beispiel der äthiopische kalte Vorspeisenteller mit Grünkohl, roter Beete, Kartoffeln und Karotten. Ich selbst entschied mich bei meinem Besuch für „Beyaynetu“ – einen warmen Gemüseteller mit gemahlenen Kichererbsen, Linsen und Grünkohl (für 9€). Meine Begleitung wählte „Tibs-Jebeg bzw. Jebre“. Das ist gebratenes Lammfleisch oder auch Rindfleisch – das könnt ihr selbst auswählen – zubereitet nach äthiopischer Art mit Zwiebeln, frischen Tomaten und Paprika (für faire 13€). Die Portionen sind sehr großzügig bemessen und in Verbindung mit dem Teff, macht das Essen auch sehr satt. Meine unterschiedlichen Soßen schmeckten ausgezeichnet und ich fragte sogar nach, ob ich eine bestimmte Sorte noch einmal nach bestellen könne, was kein Problem war. Ich selbst esse nicht so gerne scharf, darum war ich sehr begeistert, dass ich mein Essen auch „nicht scharf“ bestellen konnte. Falls ihr das aber mögt ist z.B. auch das Gericht „Keywot“ – also Rind- oder Lammfleisch mit scharfer Soße (für 12,50€) etwas für euch. (Was Gerichte mit Lammfleisch angeht, solltet ihr dies vorab telefonisch vorbestellen. Da das Restaurant recht klein ist, wird bzgl. dieses Fleisches um Verschwendung zu vermeiden vor kalkuliert bzw. Lammfleisch nur auf Wunsch vorrätig gelagert.) Als Dessert gibt es frischen Fruchtsalat oder auch gebackene Bananen. Die Karte ist zwar überschaubar, was die Auswahl an Gerichten angeht, jedoch ist sicher – eben auch für Vegetarier – das Richtige dabei. Auch mittags gibt es in Form des „Happy Lunch“ von 11:30 Uhr bis 14:30 Uhr eine Auswahl an unterschiedlichen Gerichten, wie z.B. Suppen, Salate und Reisgerichte. Zubereitet werden die Gerichte im Übrigen von einer äthiopischen Köchin mit 18 Jahren Erfahrung.

Als interessantes Highlight gibt es die typisch äthiopische Kaffeezeremonie – genannt „Buna“ im Abyssinia Restaurant Teff für 3,50€ mit zu erleben. Bei dieser werden die Bohnen in der Pfanne geröstet und der Kaffee dann in einer landestypischen Kanne aus Tonn serviert. Meine Begleitung probierte diese aus und wir durften beim Anrösten direkt in der kleinen Küche zusehen. Der Kaffee schmeckt sehr köstlich, stark und intensiv. Meine Begleitung war begeistert und wenn ihr Kaffee-Fans seid, solltet ihr die Buna unbedingt ausprobieren, denn der äthiopische Kaffee zählt nicht umsonst mit seinem extravaganten und leicht zitronigem Geschmack zu den mitunter beliebtesten Sorten weltweit. Wenn ihr in Eile seid,  könnt ihr euch den Kaffee auch im Becher „to go“ mitnehmen.

Ihr könnt auch eure privaten Events, wie Geburtstage, betriebliche Veranstaltungen oder andere Feiern im Restaurant Teff ausrichten lassen. Das Team hilft euch gerne beim Organisieren und versorgt euch mit köstlichem äthiopischen Essen. Jeden Samstagabend gibt es außerdem immer wieder coole Events, wie z.B. Musikabende mit äthiopischer Musik und köstlichem Essen.

Das Restaurant  liegt in der Nähe vom Münchner Goehte Institut auf der Dachauer Straße in Neuhausen und fällt von außen nicht direkt auf. Es ist von Dienstag bis Sonntag von 11:30 Uhr bis 22:00 Uhr geöffnet und über die Trambahnlinie 12, 20 und 21, sowie den Buslinien 53 und N44 – Haltestelle Leonrodplatz – erreichbar. Parken mit dem PKW ist entlang der Dachauer Straße oder in einer Seitenstraße kein Problem. Achtet also das nächste Mal, wenn ihr in dem Eck seid darauf und geht am besten gleich dort zum Essen. Hier zeigt sich mal wieder, dass man auch mal offen für Neues, neue Gerichte und Geschmäcker sein sollte. Mir und meiner Begleitung hat es sehr gut gefallen und gut geschmeckt. Hier fühlt man, dass die Zufriedenheit des Gastes, neben köstlichem Essen an oberster Stelle stehen. Ich war sehr angenehm überrascht und bin direkt mit dabei, wenn ihr vorbei schaut. 🙂

Ich komme wieder:  Ja. Für leckeres äthiopisches Essen ist das „Teff“ definitiv die richtige Anlaufstelle.

Besuchte Lokalität: Abyssinia Restaurant Teff
Adresse: Dachauer Straße 189, 80637 München
Telefonische Vorreservierung: 0151 11 77 28 88
Website

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