+ + + Anzeige: Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit dem Restaurant HeimWerk. Vielen Dank! + + +

HeimWerk Schwabing Fast Slow Food Restaurant Außenansicht

Das HeimWerk von außen

HeimWerk Schwabing – Fast Slowfood – klassische Küche – „Ehre, wem Ehre gebührt!“, trifft es ganz gut, wenn ich an meinen Besuch vor einigen Tagen im Restaurant HeimWerk denke. Schon jetzt entschuldige ich mich dafür, dass es diesmal etwas länger wird – nichts davon darf aber fehlen. Geplant war ein Mittagessen in Verbindung mit einem Test vor Ort. Ich kam um 12 und ging um halb vier. Nicht, weil ich ein langsamer Esser bin (…weiß Gott nicht..), nein, weil es mir einfach so gut gefiel. HeimWerk – das ist eine Schwabinger Neueröffnung in der Friedrichstraße/Ecke Hohenzollernstraße mit einem Konzept, wie es München bis dato in dieser Form noch nicht gekannt hat. Klassische Küche, eine bewusst klein gehaltene Karte, regionale Zutaten, ein ausgeklügeltes Karten-Pager-System gepaart mit Fullservice am Tisch und vieles mehr machen das Restaurant zu einem ganz besonderen Erlebnis. Gesättigt, glücklich und mit vielen neuen Eindrücken im Kopf verließ ich nach mehreren Stunden das Restaurant und will euch nun auch mit dem HeimWerk-Fieber anstecken.



HeimWerk Schwabing Fast Slow Food Restaurant Standardspeisekarte

Die Standardspeisekarte hängt auch an der Wand beim Counter aus.

Was macht das HeimWerk Schwabing aus?

HeimWerk – der Name zeigt einerseits die „heimatliche Orientierung“ auf der Speisekarte, bei den Zutaten und auch in der Ausstattung des Restaurants und soll andererseits auch ein solches Gefühl bei euch auslösen, sobald ihr hier einkehrt. Fühlen wie zu Hause, ankommen, runterkommen. Parallel eben auch der Bezug zur ganz bewusst und „wo es nur geht“ regional gewählten Bezugsquelle der einzelnen Zutaten. Offenheit, Transparenz und ein bewusster Umgang mit den verwendeten Produkten für die HeimWerk-Speisen wird ganz groß geschrieben. „Fast Slow Food“ bietet das HeimWerk an und geht damit ganz neue Wege. Länger als 10 bis 15 Minuten wartet ihr hier nie auf euer Essen, in Verwendung dennoch nur komplett frisch und Selbstgemachtes. Das HeimWerk ist neuer Treffpunkt für die von euch, die sowohl die heimatliche Küche mit ihrer bodenständigen Art genießen wollen, parallel aber auch eine moderne Umsetzung in Raum, Food und Konzept suchen.

HeimWerk Schwabing Fast Slow Food Restaurant Schweinschnitzel mit Süßkartoffel Fries

Schweineschnitzel – zum Niederknien gut.

Speiseangebot im HeimWerk

Auf der Karte: Absolute Klassiker. Fünf verschiedene Fleischgerichte, wie Schweineschnitzel, Kalbsschnitzel, Münchner Schnitzel, Fleischpflanzerl, Hühnerspieß und eine Bratwurst. Weiter, die Kategorie „Fleischlos“. Vegetarier dürften sich freuen. Heißes (und ebenfalls absolut frisches) Gemüse, Spinatknödel, Maultaschen oder hausgemachte Kartoffelpuffer in zwei verschiedenen Varianten stehen bereit. Von der Standardspeisekarte her war´s das auch schon, abgesehen von den Beiwerken (Beilagen) und einigen Desserts sowie frischen Kuchen. Vollkommen ausreichend und eben ganz bewusst in diesem Rahmen gewählt. Dazu bestellen könnt ihr euch (für 3,50€ – 3,90€) Brot, Kartoffelsalat, gemischten Salat, Pommes, Bratkartoffeln oder auch heißes Gemüse.

Neben der Standardkarte gibt es auch eine wöchentlich wechselnde Mittags-Gerichte Karte. Dort werden von Montag – Freitag (11:30 Uhr – 14:30 Uhr) zwei verschiedene Gerichte angeboten (zum Beispiel ein „Laugen-Schnitzelburger mit Pommes oder Salat“ sowie ein „Brokkoli-Pfannkuchen in leichter Sahnesauce“ für jeweils absolut faire 6,90€).  Direkt darunter – einige Specials vom HeimWerk, welche in kleiner Auswahl und abwechslungsreich neue Kreationen aus der HeimWerk-Küche beinhalten (zwischen 4,30€ bis 13,30€ für zum Beispiel „HeimWerk-Süßkartoffel-Pommes“ bzw. „Rotbarsch-Zucchini-Röllchen mit Rosmarien-Bratkartoffeln“).

Gut gefällt mir auch die angebotene Option eines wählbaren Mittags- bzw. Abendmenüs. Hier könnt ihr euch täglich bis 17:00 Uhr (mittags) bzw. ab 17:00 Uhr (abends) ein eigenes Menü zusammen stellen. Mittags legt ihr 5,50€ drauf und bekommt zusätzlich zu eurem ausgewählten Hauptgericht ein Beiwerk, sowie ein alkoholfreies Getränk/Bier und ein Heißgetränk. So könnt ihr beispielsweise für faire 8,70€ + 5,50€ Mittags ein sättigendes Schweineschnitzel mit Bratkartoffeln, einer/m Saftschorle/Bier sowie einen Kaffee genießen. Abends läuft es ähnlich, da zahlt ihr 7,50€ dazu, wählt eure Hauptspeise und bekommt eine Beilage und einen Aperitif/Cocktail eurer Wahl oben drauf. Cool, oder?

HeimWerk Schwabing Fast Slow Food Restaurant Bestellkarte

Auf diese Karte wird alles gebucht was ihr trinkt/esst.

Eines gilt für jedes einzelne Hauptgericht. Eine Option, die ich absolut genial finde: Ihr könnt euch die Portionen entweder als „Mahl“ bestellen oder als „Snack“. Das bedeutet im HeimWerk dann auch wirklich „halbe Portion“ oder „doppelte Portion“. Und das ist super! Wer nur wenig Hunger hat bestellt den Snack und wer vielleicht sogar mehrere Speisen probieren will ebenfalls. Wer schon weiß: „Für mich gibt´s heut´einfach nur ein dickes Schnitzel.“, der wählt die „Mahl“-Größe. Das ist super praktisch und verpflichtet nicht dazu, immer gleich die große Portion zu bestellen. Praktisch zum Beispiel auch beim Kaiserschmarrn oder den Fleischpflanzerl. Der absolut positive Nebeneffekt: Es wird so gut wie nichts verschwendet. Auch hinten in der Küche selbst nicht, wodurch das HeimWerk in einer Woche gerade mal eine haushaltsübliche Tonne Müll mit Lebensmitteln produziert. Für eine Gastronomie nahezu unschlagbar.

Bestellsystem, Counter und Karten

Die Bestellung funktioniert im HeimWerk etwas anders. Ihr bekommt beim Eintreten eine Karte – optisch gleich einer EC-Karte. Auf diese Karte wird eure Bestellung gebucht. Bestellen könnt ihr entweder vorne am Counter im Barbereich oder euch auch einfach an den Tisch setzen – dann bekommt ihr dort euer Kärtchen ausgehändigt und eure Bestellung wird aufgenommen. Abholen müsst ihr euer Essen – egal ob am Tisch oder am Counter bestellt – niemals selbst, es wird euch in jedem Fall an den Tisch gebracht. Wenn ihr das HeimWerk dann verlassen und bezahlen wollt, steht ihr einfach auf und geht vor an das Pult im Eingangsbereich mit eurer Karte. Langes warten – auch hier Fehlanzeige. Ein bisschen mag das anderen Restaurants mit Kartensystemen in München ähneln, dürfte aber in der Tat etwas ausgeklügelter sein, da anstehen, langes warten, aufstehen und Essen holen, etc. wegfällt. Clever!

HeimWerk Schwabing Fast Slow Food Restaurant Innenraum Kaiserschmarrn

Der hausgemachte Kaiserschmarrn

Bewertung der Speisen

Ich geniere mich ja fast zuzugeben, dass ich direkt wieder Appetit beim Schreiben bekomme, da ich bei meinem Besuch vor Ort ordentlich geschlemmt habe. Gemeinsam mit meiner Begleitung habe ich mir ein Schweineschnitzel (Snack 4,70€/Mahl 8,70€) mit heißem Gemüse als Beiwerk (3,90€), sowie die Fleischpflanzerl (Snack 3,50€/Mahl 6,40€), als auch die Reiberdatschi mit Räucherlachs und Meerrettich-Creme (Snack 6,90€/Mahl 12,30€) bestellt. Alles in der „Mahl“-Größe. Dazu noch ein Schälchen Süßkartoffel-Pommes (4,30€). Und weil´s so schön war im Anschluss noch den Kaiserschmarrn in „Mahl“-Größe (Snack 5,30€/Mahl 9,20€). Puh! Es war so viel, aber es war auch so gut. Ich konnte einfach nicht aufhören zu essen. Kennt ihr es, wenn ihr die Gabel immer wieder ablegt mit dem Gedanken „Jetzt reicht´s!“ und weil es einfach so schmeckt, fangt ihr immer wieder an doch weiter zu essen? 😉 So in etwa war das. Ich muss in diesem Fall tatsächlich nicht ins Detail gehen, weil ALLES von A (wie Apfelmus vom Kaiserschmarrn) bis Z (wie „zu viele Süßkartoffel-Pommes“) geschmacklich perfekt war. Das Schnitzel super dünn geklopft und 1a paniert, die Süßkartoffel-Pommes so köstlich (bestellen = Pflicht!), dass ich einfach nicht aufhören konnte  bis das komplette Schälchen leer war, die Fleischpflanzerl so fein und „typisch bayerisch“ im Geschmack, dass ich kurzzeitig dachte meine Oma steht persönlich im HeimWerk am Herd und der Kaiserschmarrn so luftig locker und fein, dass er in meiner Kaiserschmarrn-Topliste ziemlich bald, ziemlich weit oben stehen wird. Am meisten hat mich begeistert, dass keines der Gerichte mit viel „Tamm Tamm und Schi Schi“ serviert wurde. Einfache, hochwertige und eben heimatliche Kost, alles hausgemacht. Toll!

Ins Detail möchte ich dennoch bei der Herkunft und Auswahl der Zutaten gehen, weil das eben ganz besonders entscheidend im HeimWerk ist. Bevor ich euch nun aber jeden einzelnen Partner und Lieferanten des Restaurants nenne – überzeugt euch auf der Website des Restaurant selbst: Partner und Lieferranten vom Restaurant HeimWerk. Die Fleischpflanzerl zum Beispiel sind komplett aus Kalbfleisch, darum schmecken sie auch mitunter so gut. Gekocht wird allgemein mit wenig Gewürzen, häufig ohne Butter, viel vegan und gesund sowie stets frisch. Hier schmeckt man wirklich noch, wie eine Zutat oder eben ein Gericht in seiner reinen und unverfälschten Form zu schmecken hat – ohne künstliche Zusatzstoffe oder Geschmacksverstärker. Hach…ich will wieder hin!

HeimWerk Schwabing Fast Slow Food Restaurant Innenraum

Einladend, hell, modern und freundlich

Das Ambiente

Vor lauter „Essen, Essen, Essen!“ habe ich das Ambiente und „Drumherum“ ganz vergessen. Auch hier: Geradlinig, puristisch, nicht zu viel und dennoch bis ins letzte Eckchen durchdacht, ansprechend und sehr gemütlich. Den Kopf gehoben und an die Decke geblickt erwartet euch hier eine coole Überraschung (…seht selbst nach…). Das Farbenspiel, die schicken Tische und dunklen Stühle, sowie die helle Bar samt Loungebereich – alles passt zusammen. Und wenn man genau hinsieht entdeckt man trotzdem, dass bayerische und deutsche Klassiker auf der Karte stehen. Auf jedem der gemütlichen Tische nämlich ein bayerischer Bierkrug mit ebenfalls besonderem und schicken Besteck. Bequeme Stühle, frische Blumen, viel Tageslichteinfall, dezente und angenehme Musik, eine stylische Uhr (…auch hier: seht selbst nach….) und – richtig cool! – eine Schankstelle für Leitungswasser zum selber zapfen, kostenlos. Wenn ihr also Gast im HeimWerk seid, könnt ihr euch mit bereit gestellten Gläsern Wasser holen. Tolle Sache. Ich bin mir sicher, ihr fühlt euch hier wohl und bleibt auch noch ein Weilchen (…vielleicht nicht 3,5 Stunden wie ich ;-)….) sitzen, wenn die Teller leer und abgeräumt sind.

HeimWerk Schwabing Fast Slow Food Restaurant Ich beim Essen

Mir hat´s geschmeckt!

Hardfacts und persönliches Fazit

Mein persönliches Fazit – das liegt wohl auf der Hand. Schaut unbedingt vorbei. Ich finde leider absolut nichts zu kritisieren. Abends reizt das HeimWerk neben dem Abendmenü mit seiner tollen Bar, der Lounge und – auch hier – einer kleinen aber feinen Auswahl an Cocktails und Signature Drinks (Cocktail-Rezepturen vom Barprofi Andreas Till!). Offene Rot- und Weißweine (je drei Stück, 0,1l/0,2l/Flasche) u.a. aus Franken werden auch angeboten – auch hier zeigt sich die ausgesprochen faire Preispolitik des HeimWerk. Mittags lockt das erwähnte Mittagsmenü bzw. die Mittagsgerichte und am Wochenende geht´s morgens rund mit einem feinen Frühstück – (Samstag und Sonntag/Feiertag von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr), regionale Zutaten und eine übersichtliche Auswahl: Semmeln mit Butter und Marmelade, Spiegel- oder Rühreier, Bircher Müsli, kleine Pfannkuchen, Bergkäse-Omelette, HeimWerk-Schnitte mit diversen Belägen oder Smoothie – alles zwischen 3,90€ und 10,90€).

Ohne die geringste Übertreibung dürfte ich hier wohl behaupten, dass ich mit dem HeimWerk einen neuen Hotspot entdeckt habe. Kleiner Insider noch….wenn ihr zwischen 19:00 – 22:00 Uhr kommt, bekommt ihr beim Eintreten als „Welcome Drink“ ein Stamperl in die Hand gedrückt – zum Warmwerden. 😉

HeimWerk Schwabing Fast Slow Food Restaurant Reiberdatschi

Reiberdatschi nach bayerischer Art mit Räucherlachs

Geöffnet hat das HeimWerk von Montag bis Donnerstag von 11:30 Uhr bis 23:00 Uhr, am Freitag bis 0:00 Uhr. Am Samstag, Sonntag und Feiertag geht´s ab 10:00 Uhr bis ebenfalls 0:00 Uhr rund. Am Wochenende gibt es wie erwähnt Frühstück. Reservieren macht Sinn, auch wenn ihr z.B. im Loungebereich für Cocktails sitzen wollt oder direkt an der Bar. Parken ist eine kleine Geduldsprobe aber machbar, ansonsten sind die U-Bahn- und Busstationen „Giselastraße“ oder „Münchner Freiheit“ nur sechs bzw. zehn Gehminütchen entfernt. (Das habe ich selbst noch im „Schnitzel-Fleischpflanzerl-Reiberdatschi-Kaiserschmarrn-Koma“ geschafft…). Für (geschlossene) Veranstaltungen und geschäftliche oder private Events könnt ihr das HeimWerk auch buchen. Bis zu 120 Personen passen – je nach Bestuhlung und Tischplatzierung – in das gemütliche Restaurant. Im Durchschnitt sitzen bis zu 80 Gäste in dem Restaurant. Kartenzahlung ist möglich. Bezahlt wird immer vorne im Ein- bzw. Ausgangsbereich durch Vorlegen der beim Eintreten erhaltenen Karte (System oben erklärt).  Im Sommer (…das dauert, aber er kommt…) könnt ihr im schönen Stadtgarten des HeimWerk Platznehmen. Gemütliche und von der Straße blickdicht abgegrenzte Bänkchen und Tische laden hier zum Platznehmen ein.

Getestet: HeimWerk
Anschrift: Friedrichstraße 27, 80801 München
Website




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