+ + + Anzeige: Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit pizza.de. Vielen Dank! + + +

Kulinari Lieferdienstcheck pizzade_4

Der Cheesburger mit frischem Rindfleisch

Kulinari Lounge | Lieferdienstcheck bei pizza.de – Der nächste Lieferdienstcheck stand an und diesmal entschied ich mich für eine Bestellung bei Kulinari Lounge in Untergiesing. Auch hier – genauso wie bei meinem letzten Lieferdienstcheck Seven Nations – ging´s im angebotenen Menü bunt zu und von Burger und Pasta, über Flammkuchen und Vorspeisen, bis hin zu Pizzen und Suppen, gab es so ziemlich alles. Nach wie vor für mich nicht zwingend ein Grund um nicht zu bestellen.

Kulinari Lounge bietet anders wie viele andere Lieferdienste auch die Möglichkeit an, vor Ort in recht gemütlichem Ambiente zu essen. Genauso könnt ihr dort online über pizza.de bestellen und dann vor Ort und in Verbindung mit 10% Selbstabholer-Rabatt alles selbst abholen. Zu dem gibt es auch günstige Mittagsgerichte (Montag bis Freitag 11:00 – 15:30 Uhr) – sprich einmal Pizza, Salat, Pasta oder Burger mit Pommes nach freier Wahl für jeweils 7€. Klingt ganz gut, oder?



Kulinari Lieferdienstcheck pizzade_4

Tomate mit Büffelmozzarella

Kulinari Lounge – Auswahl der Speisen

Nun aber zu meiner Bestellung, gemeinsam mit meiner Begleitung nach Hause. Ich hatte ordentlich Hunger, meine Begleitung auch und so gab´s – auch wieder um ausgiebig testen zu können – ein buntes Angebot an Speisen. Was ich bis dato noch nie bestellt hatte, mich aber von der Karte anlachte, war einer der vier verschieden belegten Flammkuchen. Ich entschied mich für die Rucola-Tomaten-Ziegenkäsevariante (für 6,90€) und davor für Büffel-Mozzarella-Rucolasalat mit Strauchtomaten, Basilikumpesto,-creme und -dressing. Meine Begleitung hingegen griff bei der Kategorie Burger zu. 9 verschiedene Stück stehen hier zur Auswahl, auf allen liegt 100% Rindfleisch, Zwiebelringe und Tomaten. Punktabzug: Es gibt keinen einzigen, vegetarischen Burger; Pluspunkt: Der günstigste Burger fängt schon bei 5,90€ an, der hochpreisigste Burger ist der „Men’s Gigant Cheeseburger“ mit ca. 360 g, sauren Gurken, Cheddar und Chili-Cheese-Sauce (für faire 9,80€). Die Auswahl meiner Begleitung fiel jedoch auf den „Bacon Cheesburger“ mit ca. 180 g, sauren Gurken, Cheddar, knusprigem Bacon und Hot BBQ-Sauce (für 7,40€), sowie wahlweise einen Beilagensalat (für zusätzlich 2,70€ / Pommes wären mit 2,50€ veranschlagt). Als Vorspeise vor dem Burger wurde zwischen den angebotenen drei Speisen (Rindercarpaccio, Antipasti vom Grill und Bruschetta) gewählt. Auch Bruschetta hatte ich mir noch nie bestellt und so landete eine Portion (für 4,90€) ebenfalls im Warenkorb. Nun gut – zwei Vor- und zwei Hauptspeisen waren gewählt, da ist klar was noch fehlt, oder? Eiscreme (hier Ben & Jerry´s oder Häagen Dazs) war nicht, worauf ich Lust hatte und so klickte ich mich durch die anderen Desserts: Tiramisu, Schokokuchen oder – eher ungewöhnlich – Apfelstrudel. Es wurde „Gateau au Chocolat“, also der Schokoladenkuchen mit Schattenmorellen nach pariser Art (für 4,40€).

Kulinari Lieferdienstcheck pizzade_4

„Bruschetta“ 😉

Lieferung und Bewertung der Speisen

Es war bestellt, jetzt hieß es warten. Lange warten. Über 75 Minuten warten. Ich werde dieses ungute Phänomen bei einzelnen Lieferdiensten einfach nie verstehen. Entweder begrenze ich meinen Lieferradius, stelle mehr Leute ein oder lasse es einfach bleiben. Wer will denn über 75 Minuten warten – in dem Fall gab´s wohl Stau auf dem mittleren Ring – um dann zwangsweise, teilweise kaltes Essen übergeben zu bekommen. Als es nach einem Anruf samt Nachfrage beim Lieferdienst dann endlich bei mir klingelte, öffnete ich, gab dem netten und leicht gestressten Herren noch ein wenig Trinkgeld (hm…) und nahm das Essen in Empfang.

Kulinari Lieferdienstcheck pizzade_4

Der Ziegenkäse-Flammkuchen

Der Flammkuchen – sorry Kulinari Lounge-Team – war am äußeren Rand steinhart, bröselig und sehr trocken. Dazu eiskalt. Ich konnte nur die Mitte essen und hatte somit maximal 10cm Durchmesser Flammkuchen. Diese „Mitte“ war zwar nicht schlecht, aber eben nicht mehr wirklich genießbar, was sehr schade war, weil der Flammkuchen an sich gar nicht mal so schlecht gemacht war. Ich war also „not amused“ und machte mich an mein sehr appetitlich angerichtetes Tomate-Büffelmozzarella-Gemisch. Das war toll. Sowohl fein angerichtet, als auch – im separaten Töpfchen – gut angemacht. Für 6,90€ gab es nichts auszusetzen. Ich war dennoch ein wenig unzufrieden, weil ich kein richtiges, warmes Hauptgericht hatte. Meine Begleitung lies das kalt, der Burger war nämlich noch (relativ) heiß und ziemlich gut. Ordentlich belegt, Rindfleisch gut gebraten und – was mir gut gefiel – in der Burgerbox nochmals in ein separates Papier gelegt, damit die Box nicht durch sifft. Das Burgerbrötchen war natürlich nicht selbst gemacht, aber ich denke bei einem Multi-Kulti-Lieferdienst wäre das zu viel verlangt. Der dazu bestellte Beilagensalat war knackig und frisch, sowie ebenfalls gut angemacht und fair portioniert. Es gab also hier gar nichts auszusetzen. Was die Optik des Schokokuchens anging war ich erst ein wenig überrascht, da dieser samt Schattenmorellen in einem Salat-Pappteller angerichtet wurde. Sah nicht so schön aus, schmeckte aber wirklich gut. Ein bisschen wie der dunkle Kuchenteig einer Schwarzwälder-Kirschtorte inkl. Kirschen. 😉 War also auch okay, wenn natürlich kein Gourmet-Erlebnis par exellence.

Kulinari Lieferdienstcheck pizzade_4

Der Beilagensalat

Hardfacts, Tipps und persönliches Fazit

Nach wie vor bin ich der Meinung, dass einem bei gelieferten Essen klar sein muss, dass einige Abstriche – so gut der Lieferdienst auch sein mag – gemacht werden müssen. Das Essen reist nun mal einfach quer durch die Stadt, liegt verhältnismäßig lange in der Box und hüpft ggf. über den ein oder anderen Stein auf der Straße. Temperatur und Optik, sowie natürlich Geschmack sollten zwar dennoch immer stimmen, aber das ist offensichtlich nach von mir weit über 50 getesteten Lieferdiensten nicht so einfach. Positiv fiel mir hier auf, dass alle Zutaten definitiv frisch waren. Dazu wirbt Kulinari auf seiner Website auch mit täglich frischem Teig – keine TK-Ware – und 100% Geschmack durch wenig verwendetes Fett.  Flammkuchen wird hier wohl nicht zu meinem Lieblingshit, der Rest war aber vollkommen in Ordnung. Ach ja: Die Bruschetta ist übrigens das auf den Fotos, bei dem ihr euch gedacht habt: „Hä? Von Tomaten-Mozzarella-Pizza hat sie doch gar nichts geschrieben!“. 😉 Blendet man aus, dass das ganze optisch und von der Anrichte her so viel mit Bruschetta wie ich mit Wintersport (ich hasse Schnee!) zu tun hatte, war es ganz lecker und auf jeden Fall softer und leckerer als mein Flammkuchen.

Bestellt hier – das weiß ich auch von damals, wollte aber eben neues verkosten – entweder einen schönen saftigen Burger oder Pizza. An die Salate könnt ihr euch auch rantrauen und wenn ihr allgemein einfach mal zu wirklich fairen Preisen bestellen wollt, dann seid ihr in der Kulinari Lounge genau richtig. Ich kann euch nicht abraten dort zu bestellen, wünsche euch jedoch eine glücklichere Verkehrslage als mir und meiner Begleitung und gut temperiertes Essen. Zwei Kriterien, die z.B. bei einem Verzehr vor Ort wegfallen würden.



Getesteter Lieferdienst
Kulinari Lounge beim Lieferdientportal
Niederlassung Lieferdienst: Agilolfinger Str. 28, 81543 München

Bilder: