+ + + Anzeige: Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit dem Restaurant La Brasserie. Vielen Dank! + + +




La Brasserie Neuhausen

Ein gemütliches Ambiente erwartet euch

La Brasserie – tolle Menükreationen im mediterran-französischen Style | Heute möchte ich euch über die La Brasserie in der Hirschgartenallee, nahe des Romanplatzes in Neuhausen-Nymphenburg berichten. Ich muss zugeben, dass ich bis dato noch nicht vor Ort war, ich war also sehr gespannt, was mich erwartet. Schon bei der Ankunft – ich kam an diesem Abend mit der Bahn und landete an dem ca. nur drei Gehminuten entfernten Romanplatz – sowie dem ersten Blick auf die schicke Architektur, die überdachte und blickdichte Terrasse und den damit verbundenen ersten Gesamteindruck des ruhig gelegenen Eckhauses, bekam ich Lust einzutreten und die Brasserie näher kennenzulernen.

La Brasserie Neuhausen Gruß aus der Kueche

Der Gruß aus der Küche

Was meint ihr, welche Küche in der La Brasserie angeboten wird? Anders als man vielleicht beim Namen vermuten möchte, landen hier nicht ausschließlich und rein traditionelle französische Gerichte auf den Tellern, sondern vielmehr eine Kombination aus mediterraner und französische Küche in moderner Art und Weise. Bevor´s ins Detail geht ein kurzer „Abstecher“ bzw. Gedankengang, welchen ich in der Brasserie hatte: Ich beobachte immer mehr den Trend, weg von „Schi Schi“ auf dem Teller, hin zur klaren und „einfachen“ Linie. Mehr und mehr wird wieder verstärkt der Nähe zum einzelnen Produkt und der Kombination derer, in Form spannender Kreationen, Beachtung geschenkt. An Stelle der oft nahezu an „essbare Kunstwerke“ heranreichenden und mit, in meinen Augen, viel zu viel Tam Tam angerichteten Speisen, zählt inzwischen wieder mehr der Geschmack des Einzelnen und dessen „Schlichtheit“. Eine kulinarische Bewegung, die mir sehr gefällt, auch weil das einzelne Produkt und die gewählten Zutaten selbst wieder intensiver und „allein gestellter“ schmeckbar sind. Einfach ausgedrückt: es kommt wieder mehr auf jede einzelne Zutat an und so macht es mir persönlich mehr Spaß zu Verkosten und zu essen. Zwei bis drei ausgewählte und gut aufeinander abgestimmte Zutaten, dazu Kreativität und natürlich das erlernte Handwerk des Koches, sind die wichtigsten Grundpfeiler für gute Gerichte und Menüs. Nun wären wir auch wieder bei der Basis der Küche, welche in der La Brasserie umgesetzt wird. Hier gelingt die Verbindung von guter Qualität, ansprechender und nicht übertriebener Anrichte sowie Zutatenkombination ausgezeichnet. Zweimal erwischte ich mich während meinem Aufenthalt in der La Brasserie dabei, wie ich sowohl meine Begleitung, als auch dem Inhaber und zugleich Stefan Beyerle sagte, wie begeistert ich doch bezüglich der für mich geschmacklich neuen Kombinationen auf meinem Teller bin. Mir hat es also ausgezeichnet geschmeckt. Also kommt mit und tretet ein mit mir in die La Brasserie…

La Brasserie Neuhausen Außenansicht

Die Außenanischt der La Brasserie

La Brasserie – Ankunft und Ambiente

Die La Brasserie wirkte auf mich sofort einladend. Ein länglich geschnittener Gastraum mit meterhohen Decken und gelben Wänden, viel Tageslicht, vorab eingedeckten Tischen samt Tischtüchern, Kerzen und Servietten, dazu viel Gemütlichkeit und Flair durch frische Blumen, Weinfalschen hier und da und bewusst gewählte Dekorationselemente im gesamten Speiseraum. Weiter schweift der Blick auf das Séparée im hinteren Bereich mit sechs weiteren eingedeckten Tischen für gesonderte Anlässe oder auch etwas ruhigere Stunden. Für mich war wohlfühlen hier nicht schwer und spätestens, nach dem mir der freundliche Service die Hand geschüttelt und mich zu meinem Eck-Zweiertisch samt offenen Blick in das gesamte Restaurant geführt hat, fühlte ich mich „angekommen“. Der erste Eindruck, noch vor der ersten Gabel, durchweg positiv. Lang dauerte es nicht, da wurden wir, meine Begleitung und ich, nach unseren Getränkewünschen gefragt. Auch die Speisekarten wurden überreicht.

La Brasserie Neuhausen Maispoullade

Der 2. Gang des Surprise-Menü

Speiseangebot, -auswahl und -bewertung

Neben der regulären Speisekarte, welche es kontinuierlich und ohne regelmäßigen Wechsel gibt, wird eine alle 14 Tage wechselnde Karte (jeweils Dienstags) mit diversen Specials angeboten. Auch im 14-tägigen Wechsel gibt es ein Abendmenü, welches entweder mit drei oder vier Gängen angeboten wird und preislich bei 39€ bzw. 49€ liegt. Ihr entscheidet also, wie viel es sein darf, sprich ob optional Fisch oder Fleisch entfallen. Auch Veganer, Vegetarier und Allergiker werden individuell versorgt. Flexibilität wird groß geschrieben und individuelle Wünsche werden stets versucht zu erfüllen. Ihr findet die aktuellen Karten stets online, ich will euch aber einige Beispielkreationen nennen, auch, weil meine Begleitung und ich sich gegen die Standardspeisekarte und für die Kreativität des Koches entschieden. Neben Standard- und Specialkarte, gibt´s nämlich noch das sogenannte Surprise-Menü, welches ich euch ans Herz legen möchte, vorausgesetzt ihr habt Appetit mitgebracht. Doch vorab zurück zur Standardkarte.

La Brasserie Neuhausen Ei mit Fisch

Einer meiner Favoriten: Gang Nummer 1

Regulär angeboten werden diverse Vorspeisen (ab 8,10€), Suppen (für 6,90€), Salate (ab 5,90€), Hauptgerichte (ab 15,90€), unterschiedliche und reichlich belegte Flammkuchen (ab 12€) sowie Desserts (ab 6,90€). Von den Datteln im Speckmantel oder den Jakobsmuscheln mit Estragon-Schaum als Starter sowie der Zwiebelsuppe oder dem getrüffelten Kartoffelschaum, über die Bouillabaisse mit Edelfischen, dem Entrecôte vom Weiderind oder auch der Räucherlachsroulade, bis hin zum Surf´n Turf vom 300 Grad heißen Stein mit Bio-Rinderfilet und Garnele, wird ein vielseitiges Angebot aufgetischt. Schön auch, dass 13 verschiedene Salatvariationen auf der Karte stehen und auch „einfachere Gerichte“ wie ein Champignonrisotto oder Tagliatelle mit Trüffel wählbar sind. Langweilig, das wird´s so schnell nicht und durch die wechselnden Specials und Menüs, sowie der zusätzlichen Option auf ein Fondue in Brühe (ab 4 Personen), bleibt es immer abwechslungsreich und bunt.

La Brasserie Neuhausen Desserts

Ein kleiner süßer Abschluss… 😉

Jetzt aber zurück zu meinem Menü bzw. der Überraschung. Grundsätzlich sagt ihr an, was euch nicht schmeckt, das bleibt dann natürlich außerhalb des Kochtopfs, und dann heißt es nur noch überraschen lassen. Zuerst kommt ein Gruß aus der Küche. In unserem Fall“Ziegenkäse auf Edelpflaume und Wildkräutersalat“. Köstlich und in unserem Fall mit einem Aperitif (Lillet Spritz für 7,90€) samt zuvor gereichten Oliven und frischem Brot serviert. Danach und mit Gang eins lachte uns foliertes Ei auf Apfelspinat mit Lachs, schwarzem Trüffel und Tomatenschaum an – übrigens neben dem dritten Gang mein Favorit und mit dem Gläschen „Pigoudet, Vin de Provence“ eine gelungene Kombination. Gang zwei setzte sich zusammen aus einer kleinen Portion Maispoularde auf Pak Choi und Shiitake Pilze sowie einem großen hausgemachtem Rote Beete Ravioli auf Rote Beete-Wasabischaum. Dazu gab´s ein Schlückchen milden Weißburgunder vom Weingut Walter an der Mosel. Bevor es zum nächsten Gang kam und überhaupt vor jeder Runde, werdet ihr gefragt, ob´s zwischen den Gängen jeweils ein kleines Päuschen sein darf. Uns war nicht danach und es ging mit meinem Favoriten Nummer zwei und Gang Nummer drei direkt weiter: Rinderfilet mit Cashew Spargel und Schnittlauchpüree sowie einem Wein aus Südfrankreich. Gang vier, das Dessert, bzw. besser gesagt die Dessertplatte, war himmlisch. Zusammen gestellt wurde sie aus einer warmen Joghurt Créme Brûlée (anders im Geschmack, mit leichter Säure und dünner Zuckerkruste), einem Schokosouffle mit weichem Kern, einem dunklen und hellen Schokoladenmousse, einem Erdbeergratin mit Vanilleeis auf Mascarpone Basis, einem Walnuss-Eis und einer Zitronen-Tarte.

La Brasserie Neuhausen Tisch

Schick eingedeckte Tische

Da das Surprise-Menü täglich wechselt und sicherlich ein anderes ist, bis ihr es in die La Brasserie schafft, gibt´s kein allzu detailliertes Feedback zu den Gängen, sondern viel mehr ein allumfassendes Plädoyer: Eine 1+ für die Kreativität der Kreationen! Ganz klar niemals langweilig, immer gut aufeinander abgestimmt und so, wie ich es anfangs beschrieb: Jede einzelne Zutat schmeckt heraus und hat zugleich eine Daseinsberechtigung auf dem Teller. Mein Rindfleisch (Garstufe wurde erfragt), war tatsächlich medium, butterweich und von guter Qualität. Kein Wunder, denn auf hochwertige Ware, wenn möglich aus der Region, gerne auch mal bio und natürlich der saisonalen Verfügbarkeit angepasst, wird stets geachtet. Und zwar bei jedem Gang, jedem Teller und jedem Gericht. Das zu Beginn getätigten Statement von Stefan Beyerle (…“Es gibt nur ´schlecht gemacht`, jedes Produkt kann gut zubereitet werden…“) verstand ich mehr und mehr beim Essen. Gut gefällt mir außerhalb des Tellers auch, dass die Tische weit auseinander stehen, sprich für ein wenig Privatsphäre gesorgt ist. Bei den Weinen, hilft gerne der regelmäßig vom Sommelier geschulte Service weiter und auch bei den Speisen und Fragen zu diesen weiß der Service und/oder Restaurantleiter immer wo´s lang geht und steht gerne mit Rat und Tat zur Seite. Der Service könnte besser, aufmerksamer und zugleich unaufdringlicher nicht sein.

La Brasserie Neuhausen Bianca und Begleitung

Sieht man, dass wir glücklich sind?

„Auf einen Blick“, Fakten und Infos

Die La Brasserie bietet mediterran-französische Küche auf gehobenen Niveau an – preislich der Qualität und Kost auf den Tellern entsprechend, nicht ganz günstig, aber angemessen. Wer sich gutes gönnen und gerne wirklich genießen will, der ist hier richtig. Á la carte oder Menü – das entscheidet ihr selbst. Empfehlen kann ich euch das Surprise-Menü, weil es am besten die Vielfältigkeit zeigt und mit vier Gängen (für 59€ | wahlweise als Degustationsmenü für zusätzliche 22€ (jeweils 0,1l)) auch ordentlich sättigt. Klickt euch am besten durch die Bildergalerie für mehr visuelle Eindrücke.

Platz finden innen gut 70 Gäste an ca. 20 Tischen, auf der überdachten Terrasse (offen ab Mitte Juni) nochmals knapp 60 Gäste. Das Parken macht hier direkt Spaß, weil man nicht lange suchen muss. Reservieren lohnt immer, da ab 19:00 Uhr Rushhour ist und auch gerne mal etwas mehr los. Die kulinarischen „Dauerrenner“ sind laut Küchenchef neben den Menüs vor allem das Rinderfilet, die Rinderlende sowie die oben erwähnte Räucherlachsroulade und die Surf´n Turf-Kombi. In Kürze wird´s auch ganz gezielt drei neue vegetarische und drei neue vegane Gerichte auf der Karte geben um die Nachfrage in dieser Hinsicht zu decken. Falls ihr auf der Suche nach einer Location für private Anlässe (ab ca. 25-30 Personen) seid, dann könnt ihr die La Brasserie auch anmieten bzw. alles dazu individuell besprechen.

Mein Fazit? Ich kann euch einen Besuch auf jeden Fall empfehlen. Natürlich ist die La Brasserie kein Restaurant, in welchem man tagtäglich zum Essen kommt, weil die Preisklasse etwas höher angesetzt ist, aber ihr seid sicherlich in einem Restaurant gelandet, in welchem es sich lohnt, sich eben auch mal „ein bisschen mehr“ zu gönnen. Ich persönlich finde zum Beispiel die angesetzten 59€ für das gebotene Essen definitiv angebracht. Am meisten überzeugte mich aber – wie so oft – die Kombination aus Herzlichkeit im Service, Kompetenz am Herd und Stimmigkeit bei Ambiente und Atmosphäre. Ich komme definitiv wieder, spätestens im Sommer, wenn die Terrasse öffnet. Wer kommt mit? (…die Dessertplatte teile ich aber nicht….! ;-))

Kontakt für Anfragen/Reservierungen

La Brasserie | Hirschgartenallee 41, 80639 München
Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag ab 17:30 Uhr bis 0:00 Uhr, Sonntag 12:00 Uhr bis 0:00 Uhr (Küche bis 23:00 Uhr)
Website
Kontakt via Telefon: 089 174232





Bilder:

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