+ + + Anzeige: Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit Leberkäsbroitel. Vielen Dank für die Produkte! + + +

Heute geht es um ein Produkt, welches euch vielleicht erst mal etwas unpassend für meine Website erscheinen mag, jedoch lohnt das Lesen (und natürlich das Probieren) Letzte Woche habe ich mich mit der MFJ Manufaktur GbmH getroffen um mehr zu erfahren. In monatelangen Prozessen wurde kreiert, daran rum getüftelt und nun das zu 100% münchnerische Leberkäsbroitel in ganz Deutschland ins Leben gerufen. Da war es nur eine Frage der Zeit, dass auch ich als Testerin mit dem Leberkäsbroitel auf Tuchfühlung gehe. „Broi… was?“ Ja…so ging es mir ehrlich gesagt auch. Darum kann ich euch – nach dem ausführlichen Gespräch – nun auch genau sagen, was ein Broitel ist und worum es sich eben bei besagtem Leberkäsbroitel handelt.

Das münchnerische Leberkäsbroitel stellt sich vor

Der Name Broitel stammt aus dem Altdeutschen, 14./15. Jahrhundert und leitet sich von Broit (gleich Brot) ab. Ergo ist das Leberkäsbroitel Leberkäs im Brot. Aber nicht irgendein Brot und auch nicht irgendein Leberkäs, wo wir schon bei der Sache wären. Das Leberkäsbroitel vereint handgemachtes traditionelles Brot (aus der Münchner Traditions- und Qualitätsbäckerei Backhaus Grimminger) ohne Backmittel oder Konservierungsstoffe mit bestem Leberkäs (von der Traditionsmetzgerei Schelkopf). Und so entsteht der perfekte Partiesnack, die unkomplizierte Mahlzeit am Abend oder auch der herzhaften Snack zwischendurch. Das Leberkäsbroitel ist also ein schneller – natürlich bayerischer – Snack zum Aufbacken und genießen. (Kriege sogar ich hin!) Das heißt ihr schiebt das Broitel mit der aus umweltfreundlichen Papier hergestellten Verpackung in den vorgeheizten Ofen, wartet 25 Minuten (zieht euch z.B. in der Zwischenzeit euer Dirndl/ eure Lederhosen an und legt bayerische Blasmusik ein) und schon ist das Broitel fertig. Einfach oder?

Wenn´s  darum geht wo ihr das Broitel besorgen könnt, schaut ihr ganz einfach im Online-Shop vorbei oder in einen Edekamarkt. Sogar der Feinkostladen Käfer hat den bayerischen Snack ins Sortiment aufgenommen, da das Broitel eben nicht vergleichbar mit einer Leberkässemmel nur als „Happen zwischendurch“ München erobert, sondern auch als stylische neues Kultprodukt immer bekannter wird. Das Broitel hat nämlich eine ganz besondere Form, wie ihr auf den Fotos erkennen könnt. Gleich einer kleinen U-förmigen Wanne mit einer offenen Seite lässt es sich mit allem befüllen, was das Herz begehrt. Das Broitel an sich ist also schon eine Revolution und wird mit dem wie erwähnt von Hand und in München (wie auch das Brot) hergestellten Leberkäs befüllt. Das Ergebnis sind 19 cm mit 160 Gramm, die einfach gut schmecken: Das Leberkäs Broitel.

Ein kurzer Ausflug in die Entstehungsgeschichte des Broitels. Die Idee entstand nämlich eher durch einen Zufall, wobei der Wunsch eine neue „one-handed Sandwichform“ zu kreieren von Anfang an bei dem Broitel-Erfinder Michael F.J. Ostermair vorherrschte und dessen Umsetzung als Ziel galt. So flog beim Experimentieren mit Teflon-Backformen zufällig eine um, der Teig geriet „außer Form“ und das Broitel war geboren. Cool, oder? Manchmal gehört eben auch etwas Glück dazu. 🙂 Insgesamt wurde rund zwei Jahre getüftelt, entwickelt und optimiert, bis das Broitel nun seit Mai diesen Jahres als vollendetes Produkt im Einzelhandel auftaucht.

Das Leberkäsbroitel: Sorten, Zutaten und Co.

Das Broitel gibt es derzeit in zwei verschiedenen Sorten. Einmal das „Leberkäsbroitel Rustikal“ aus traditionellem Natursauerteig und einmal das „Leberkäsbroitel Hell“ aus luftigem Weizenbrot, welches mitunter Apfelmus, kaltgepresstes Olivenöl, Kartoffelflocken und Meersalz enthält. Bei dem Broitel wurde unglaublich viel Wert auf hohe Qualität bei den Zutaten und Inhaltsstoffen gelegt. So wurden auch bei den Broten nur beste Zutaten mit höchstem Qualitätsanspruch verwendet. Die rustikale Variante ist vor allem gut für Fans von knusprigem Brot, da es schön rösch aus dem Ofen kommt. Mir persönlich schmeckte das Dunklere sogar ein bisschen besser, als das Helle, aber das könnt ihr natürlich selbst entscheiden. Das Fünferpaket zum online bestellen gibt es für 12,50€, das heißt das einzelne Broitel ist für 2,50€ zu kriegen. Versand müsst ihr in Höhe von 5,90€ bezahlen, bekommt dafür dann aber auch fünf toll verpackte Broitels in einer praktischen Box, gelagert auf Trockeneis als Paket an die Haustür gebracht. Durchaus angemessen, da das Broitel satt macht, Top Qualität hat und eben frisch aus dem Ofen – mit knusprigem Brot und ohne Senf-Batz (für die Nicht-Bayern: „Senf-Getropfe) außerhalb der Semmel – verputzt werden kann. Servietten braucht ihr also nicht, weil nichts tropft. Es bietet sich also auch an das Broitel fertig zu machen und dann als idealen To-Go-Snack unterwegs zu essen.

Allgemein bringt das Broitel einige Vorteile im Vergleich zur normalen Leberkässemmel mit sich: Tropft nichts hinten raus, tropft nichts vorne raus, kann tiefgefroren aufbewahrt werden und auch zubereitet werden wann man will. Dazu ist wie bereits erwähnt, die Qualität von sowohl Leberkäs als auch Brot – übrigens beides zu 100% Münchner Produkte – einfach top und somit das Broitel leckerer als viele lätschade (..Nicht-Bayern: labberige) Leberkässemmeln auf die Hand. Ein regionales Wunderding sozusagen! 😉 Die Lieferzeit für die Broitel beträgt im übrigen 1-5 Werktage, je nach dem wo ihr seid und wie weit die Broitel reisen müssen. Wer von euch jetzt sagt: „Waaaaas? Ich will aber sofort!“, findet hier nochmals alle Märkte im Überblick, die das Broitel eben auch einzeln anbieten. Ihr könnt also sofort loslaufen und euch das Broitel eurer Wahl in die Röhre schieben.

Wer jetzt noch dazu keinen Ofen hat oder nicht weiß, was die ganzen Knöpfe und Tasten bedeuten (ich fühle mit euch!), der kann sich das Broitel auch bald bei immer mehr Restaurants bestellen, da die Broitel-Jungs auch stark in der Gastro-Szene vertreten sind und immer bekannter werden. „Wo ein Ofen – da ein Broitel“ – sozusagen. 🙂 Solltet ihr eine Gastronomie betreiben, oder jemanden kennen, für den das Produkt gut passen sollte: Die Gastronomen bekommen als Großabnehmer die Möglichkeit die Broitel ohne Füllung zu bestellen und können somit natürlich unterschiedlichste Broitel-Arten, mit diversen Füllungen anbieten – egal ob Wurst, Käse, Gemüse, Frühstücks-Omelette oder Fisch. Solltet ihr zu der Kategorie „Verfechter von auftaubaren Lebensmitteln“ gehören wäre das Leberkäs Broitel eine perfekte Gelegenheit euch vom Gegenteil zu überzeugen: Tiefgefroren heißt schon lange nicht mehr „Fertigprodukt“. Bei den Leberkäsbroiteln wird jedes Broitel einzeln befüllt und von Hand gemacht, was zeigt, dass hier auf Handwerk und Tradition großen Wert gelegt wird. Auch die Vegetarier unter euch können sich beruhigt zurück lehnen: Die Broitel-Jungs sind ständig am optimieren, ausbauen und tüfteln… und die Befüllungsmöglichkeiten sind grenzenlos. Da kann es nicht mehr lange dauern und ihr könnt ins Tofuwurst-Broitel beissen… 🙂

Fazit: Ausprobieren!

Insgesamt sag ich „Daumen hoch“. Sowohl zur Idee, zum Brot, zum Leberkäs und zum Broitel im Gesamten. Wenn ihr das nächste Mal in der Stadt unterwegs seid nehmt euch einfach mal ein helles und ein dunkles Broitel aus der Kühltruhe mit nach Hause und testet es. Ist übrigens auch nicht schlimm, wenn die Broitel dann aufgetaut sind bis ihr Zuhause seid. Notfalls einfach in den Kühlschrank packen und bei sieben Grad bis zu drei Tage drin liegen lassen. Im Ofen brauchen die Broitels (dann ohne Verpackung) auch nur noch sieben Minuten. Ich finde es eine super Sache, weil das Brot auch einfach fein schmeckt und der Leberkäs frisch und saftig ist. Jetzt hoffe ich euch ein bisschen Lust auf diese neue, bayrische Revolution gemacht zu haben 😉 und freu mich auf eure Meinung, falls ihr mal nach einer durchzechten Nacht, einem langen Tag im Büro oder während eines entspannten Couch-Abends zum Broitel gegriffen habt.

Ich kaufe das Produkt wieder: Ja.

Getestetes Produkt: Leberkäs Broitel
Adresse: hier zu erwerben
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