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Piper-Heidsieck Champagner Champagne 361PIPER-HEIDSIECK Champagner – Kürzlich bekam ich im Rahmen eines Events in der neueröffneten LaxBar, die Möglichkeit Piper-Heidsieck Champagner, aus dem im Jahr 1785 gegründeten Hause Piper-Heidsieck zu verkosten und mehr über dessen Ursprünge, Geschichte und Vielfalt zu erfahren. Nicht nur köstlich, sondern auch sehr interessant.

Piper-Heidsieck Champagner: Von damals bis heute – die Geschichte

„Every great story begins with an encounter“ (Jede große Geschichte beginnt mit einer Begegnung) – und so startete jene von Piper-Heidsieck mit genau einer solchen. Im Jahr 1777 nämlich war die schicksalhafte Begegnung zwischen Florenz-Ludwig Heidsieck und Agathe Perthois, der Grund und die Inspiration für diesen, Wein der besonderen Art zu kreieren. Er sollte ein Lächeln auf die Lippen seiner Angebeteten zaubern und diese nahezu verzaubern. Für den ursprünglich aus Deutschland stammenden jungen Mann eine damals große Aufgabe, waren sowohl die Champagne als auch dessen Weine für ihn die erste Begegnung mit der Thematik Wein und Champagner. Doch wie das mit der Verliebtheit und Liebe eben so ist, hielt Florenz-Ludwig Heidsieck nichts davon ab sein Vorhaben, seine Angebetete mit bestem eigens produzierten Perlwein zu bezaubern, umzusetzen.

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Piper-Heidsieck: Champagnerhaus seit

1785 zeichnete sich sein Ehrgeiz aus. Er gründete das Unternehmen „Heidsieck & Cie“ und schritt mit nicht minder großen Träumen und Zielen voran in der Champagner-Produktion. Sein Ziel: Eine Cuvée zu erschaffen, so gut im Geschmack, dass selbst die damalige Königin Marie Antoinette von dessen Qualität und Besonderheit begeistert sein sollte. Gesagt, getan. Es gelang dem jungen Heidsieck die Königin zu überzeugen sowie von seinem Champagner zu begeistern und so wurde diese – vor über 230 Jahren – die erste „Heidsieck & Cie“-Botschafterin. Doch nicht genug des Glückes, auch seine 1777 erstmals getroffene Liebe Agathe Perthois wurde Heidsieck’s Frau. 1815 dann, der nächste Meilenstein. Die 1795 dem Unternehmen in Reims beigetretenen Männer Christian Heidsieck (Florenz-Ludwig‘ Neffe) und Henri-Guillaume Piper, wurden schnell das Aushängeschild des Hauses bzw. eilten die hervorragende Qualität und der Ruf des Hauses dem Champagner durch die beiden Herren voraus. Schnell wurden sie unzertrennlich und zum öffentlichen Gesicht sowie „Markenbotschafter“ der Weine – weit über die Grenzen Frankreichs hinaus.

1838 dann verstarb der einstige Gründer Florenz-Ludwig nach einer langen Erfolgsgeschichte und die beiden genannten Partner führten das Unternehmen fort – kein Wunder, denn zu diesem Zeitpunkt trank mal schon weltweit „Heidsieck Wein“, ausgearbeitet von Piper. 1828, zehn Jahre später dann, folgte Christian Heidsieck seinem Onkel unerwartet und ganz plötzlich ins Grab und die Partnerschaft zwischen den Herren Piper und Heidsieck war schicksalshaft beendet. Nach einer langen Zeit der Trauer, brachte das Schicksal so dann dessen Witwe und den zurückgebliebenen Ex-Geschäftspartner ihres verstorbenen Mannes, Henri-Guillaum Piper, zusammen. Die einstige Verbindung zwischen der Familie Heidsieck und Piper wurde über neue einst ungeahnte Wege fortgesetzt. Ohne diese schicksalshafte Liebe wäre die heute weltweit bekannte Champagnermarke Piper-Heidsieck niemals unter diesem ursprünglichen Namen entstanden bzw. bis heute fortgeführt worden.

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Mein persönlicher Favorit

Was den Champagner von Piper-Heidsieck ausmacht

Blickt man in die Gegenwart, sieht man auf eines der erfolgreichsten Champagnerhäuser der letzten 200 Jahre. Der langjährige Kellermeister von Piper-Heidsieck, Régis Camus, beschreibt seinen Leitfaden für die Produktion des hochwertigen Piper-Heidsieck Champagners in etwa so: „Wenn mich ein Wein überzeugt, dann genieße ich ihn! Schmeckt er, spielt für mich keine Rolle, ob es sich um einen Grand oder Premier Cru oder um eine komplett unklassifizierte Herkunft handelt.“ Und so liegt das Geheimnis der Piper-Heidsieck Weine ganz klar in ihrer allgemeinen Überzeugungskraft. Gekonnt wählt Régis Camus die Weine für ihre Assemblage sorgfältig aus und vermählt diese miteinander. Aus einer Kombination von robustem Pinot Noir, fruchtbetontem Pinot Meunier und der Eleganz der Chardonnay Traube, entstehen nach der Verschmelzung mit gereiften Reserveweinen, die Champagner von Piper-Heidsieck. Hat man den Piper-Heidsieck Brut im Glas, überzeugt er mit goldenem Schimmer, eleganter Perlage, feinem Duft von Birne, Apfel und erfrischender Zitrusnote sowie samtiger Länge am Gaumen. Sowohl dieser, als auch die anderen Qualitäten des Hauses Piper-Heidsieck machen das Champagnerhaus zum meistausgezeichneten Champagnerhaus des Jahrhunderts.

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Das Team der LaxBar mit Piper-Heidsieck

Fragt man genauer nach, erfährt man dass Régis Camus Anfang 1999 begann, einen wichtigen Anteil der Grundweine aufzubewahren, um sie als gereifte Reserveweine zur Intensivierung der Cuvées von Piper-Heidsieck zu nutzen. Jedes Jahr aufs Neue, werden sie bewusst und gezielt aufgrund ihres hohe Reifepotentials und ihrer außergewöhnlichen Qualität ausgewählt. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts dann, beschloss das Champagnerhaus, eine größere Menge von Reserveweinen in die Assemblage ihrer Champagner zu integrieren, um mehr würzige, rauchige und geröstete Noten sowie ein elegantes Aroma kandierter Früchte in die Weine zu bringen. Parallel dazu, wird ein gleichbleibender Geschmack gewährt – unabhängig von den einzelnen Erntejahren. So kann ein Piper-Heidsieck Champagner ohne Jahrgang, auf diese Weise aus mehr als zehn unterschiedlichen Erntejahren bestehen.

Wirft man einen Blick in die Piper-Heidsieck Kellerei, überzeugt dieses sowohl architektonisch, als auch „inhaltlich“. So ist die Kellerei seit der Modernisierung vor über 20 Jahren nicht nur Platz für unzähliges „flüssiges Gold“ in Flaschen, sondern auch konzeptionell überzeugend. Grobe Metalltreppen, organische Formen und die unterschiedlichsten Größen von thermoregulierten Weinfässern. Der Eyecatcher des Weinkellers: Die zwei emporragenden Fertigungstanks. So hat bei Piper-Heidsieck jede Cru und jede Weinsorte ihr eigenes Fass, was dafür sorgt, dass das sanfte Weinherstellungsverfahren langsam und nahezu penibel durchgeführt werden kann. Als kleiner Vorgeschmack: Einhundert Crus (Lagen) sind notwenig, um die Cuvée Brut von Piper-Heidsieck zu erarbeiten. Für Piper-Heidsieck bedeutet das Kreieren eines neuen Weines, einer neuen Geschmacksrichtung oder auch der Implementierung einer neuen Kellertechnik, stets die Kombination aus Verführung, Mut und dem nötigen Schwung, den Lauf der Geschichte voran zu treiben. So wird das Erbe des Hauses modern und lebendig  aufrecht erhalten – und das schmeckt man.

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Die verschiedenen Qualitäten

Der Champagner

Das Flaggschiff des Hauses ist unumstritten die harmonisch-lebhafte Cuvée Brut ohne Jahrgang („Non Vintage“) (für 31,99 Euro). Die Assemblage aus nahezu 100 Crus repräsentiert die facettenreiche Aromenvielfalt der Champagne. Mit seiner feinen Assemblage aus Pinot Meunier und Chardonnay, ist er nicht nur ein ganz wunderbarer Champagner – ich durfte verkosten –, sondern auch ein Zeichen für die perfektionierte Handwerkskunst, innerhalb des Hauses Piper-Heidsieck. Der Duft erinnert an Mandeln und frische Haselnüsse, wobei er als überaus lebendiger und leichter Champagner mit subtilen Noten von reifen Birnen und Äpfeln sowie einem Hauch von Zitrusfrüchten mit samtiger Textur überzeugt. Der hohe Anteil an Pinot Noir, sorgt für eine kräftige Struktur und pure Harmonie am Gaumen.

Mein Favorit der Verkostung: Der Rosé Sauvage Champagner (für 38,99 Euro). Erstmals kreiert im Jahr 2001, hat der Rosé einen ungewöhnlich hohen Rotwein-Anteil, was ihm nicht nur eine besondere Persönlichkeit verleiht, sondern ihn auch zu einer besonders strukturierten Cuvée macht. Leicht zu trinken und passend zur Farbe, erinnern die Aromen an reife Brombeeren, schwarze Johannisbeeren und Erdbeeren. Umrahmt wird das Geschmackserlebnis von Mandarinen, Orangen und einem Hauch von Safran. Für mich neben der Cuvée Brut Non Vintage, meine Empfehlung für euch zum Testen. Alternativ stehen noch die Cuvée Sublime und die Vintage Variante zur Verfügung. Mehr dazu und über Piper-Heidsieck auf der unten verlinkten Website. Oft sehr preiswert gibt es den Champagner mitunter in dem von mir kürzlich getesteten Online-Shop „Club of Wine“. Hier die Links zu den beiden Champagnern: Ludwig von Kapff – Rosé Sauvage Champagner und Ludwig von Kapff – Cuvée Brut.

+++ Dieser Artikel entstand in Kooperation mit Piper-Heidsieck. Danke! +++

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