+ + + Anzeige: Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit dem SO.CAL. Vielen Dank! + + +

Das So.Cal ist ein sehr gemütliches Restaurant mit kalifornischer Küche, tollen Cocktails, super nettem Service und stimmigen Konzept. Ich war bereits vor einigen Wochen für einen Drink – mitunter frisch gemachte Himbeerlimonade – vor Ort. Seit dem wurde ich außerdem von euch vereinzelt gebeten darüber zu berichten. Darum war ich kürzlich mit meiner Begleitung einmal zum beliebten Sonntags-Brunch und einmal zum Abendessen im So.Cal (bzw. ganz richtig „SO.CAL – Drink & Dine“) zum Testen und kann nur sagen: Endlich gibt es ein sehenswertes Stück authentisches Southern California in München.

Der erste Eindruck des So.Cal in Schwabing

Doch von vorne….schon als wir ankamen fielen uns die entlang der Strassenfront aufgestellten gemütlichen Tische mit Sonnenschirmen und gemütlichen Sitzplätzen ins Auge und wäre es etwas sonniger gewesen hätten wir sicherlich draußen gegessen. Da das Wetter aber nicht mitspielte traten wir ein und wurden direkt von einem freundlichen und den kompletten Abend sehr aufmerksamen Kellner begrüßt und nach unserer Reservierung gefragt. Als wir einen gemütlichen Vierertisch am Fenster besetzten wurden wir auch direkt nach dem Platznehmen mit Getränke-, Cocktail- und Speisekarten versorgt. Auf den Tischen liegen außerdem noch Flyer aus, welche Events aktuell und in den kommenden Wochen geboten sind. Die Speisekarten werden auf einem kleinem mit So.Cal-Prägung verziertem türkisem Holzbrettchen an die Tische gebracht.

Auswahl der Getränke und Speisen

Zuerst entschieden wir uns für zwei köstliche Aperitif, nämlich einmal einen Hugo (für 5,90€) und einmal einen Aperol Spicy Ginger (für 6,50€). Die Drinks wurden schnell serviert und schmeckten beide frisch und köstlich, der Hugo nicht zu süß und beide mit Strohhalm bestückt. Da wir recht hungrig waren entschieden wir uns für zwei unterschiedliche Vor-, Haupt- und Nachspeisen von der Speisekarte. Meine Begleitung entschied sich für „Baja California Fish Tacho“ mit Tilapia Filetstückchen, knackigem Blaukraut und Avocado (für 6€) und ich mich für die So.Cal Suhsi Roll (für 7€) – eine traditionelle California Roll mit Krebsfleisch, Avocado und Gurke. Zuerst wollte ich eigentlich „Queso Quesadilla“- eine mit Cheddar und Mozzarella gefüllte Tortilla, wahlweise mit Rindfleisch oder Gemüse (für 8€ bzw. 7€) – bestellen, entschied mich dann aber um, weil der Kellner an mir das Sushi vorbeitrug und ich schlagartig Lust darauf bekam. Die Vorspeisen wurden uns zeitgleich serviert und wir liesen es uns schmecken. Meine fünf auf einer schicken Schiefernplatte servierten Sushiröllchen waren sehr gut – ihr braucht nur große Münder dafür, da diese etwas größer gerollt sind als das „gängige Sushi“. Da man bzw. ich ja Sushi irgendwie ungerne abbeisst müsst ihr den Mund also fünf mal ganz schön voll nehmen. 😉 Meiner Begleitung schmeckte die Vorspeise – der Fish Tacho – auch sehr gut. Die Vorspeisen waren schnell verputzt und haben eine entsprechende Größe – nicht zu groß und nicht zu klein.

Danach ging es dann an unsere ebenfalls vorab ausgewählten und bestellten Hauptspeisen. Für mich gab es einen „La Jolla Salad“ – einen grünen Gärtnersalat mit warmen Ziegenkäse, kalifornischen Walnüssen und Honig-Vinaigrette in Hauptspeisengröße für 11€. Wer Salat lieber als Vorspeise oder zum Hauptgericht als Beilagensalat isst, kann diesen im So.Cal auch als Vorspeise in der kleineren Variante (für 7€) bestellen. Dies ist bei jedem Salat möglich. Meine Begleitung wählte das „Grillend Dry Aged Beef Steak“ (für 25€) mit kleinem Beilagensalat und Kartoffelbeilage. Bei der Bestellung wurde natürlich auch nach der gewünschten Garstufe für das 200g trocken-gereiftes Rinderlendensteak gefragt. Als Beilage entschied sich meine Begleitung für Kartoffel-Wegdes, wahlweise wäre noch eine Ofenkartoffel möglich gewesen. Das Fleisch war perfekt Medium gebraten, die Kartoffeln waren gut gewürzt – ich liebe salziges Essen – ausreichend von der Portion und passten gut zum Fleisch. Mein Salat war eine sehr große Portion. Einfach angemacht, aber in Verbindung mit den vier kleinen Ziegenkäsetalern sehr stimmig im Geschmack. Zu den Hauptgerichten liesen wir uns noch zwei Gläser Pedroncelli Chardonnay, Jahrgang 2010 schmecken. Solltet ihr also Weißwein, Ziegenkäse, Sushi und Steak mögen kann ich euch unsere Auswahl komplett weiterempfehlen. Ansonsten bietet die Karte viele weitere Köstlichkeiten wie z.B. diverse Steaks, Nudelgerichte oder z.B. auch „Roasted Lemon Chicken“ oder auch der berühmt berichtigte Hauptgericht-Klassiker unter den kalifornischen Salaten „Cobb Salad“, serviert als Regenbogen aus gegrillten Hühnchenstreifen, Speck, Tomaten, Avocado, Blauschimmelkäse, hartgekochtem Ei und Senf-Vinaigrette.

Als Dessert wählten wir einen „California Cheescake“ – hausgemacht und serviert mit frischem Himbeer-Püree (für 6€), sowie einen ebenfalls hausgemachten Brownie mit Vanilleeis und Walnüssen (für 5€). Ich kann nur sagen: Falls ihr gerne Kuchen esst – der Käsekuchen ist der Wahnsinn!

Ambiente & Service im So.Cal

Natürlich steht das Essen immer an erster Stelle, im So.Cal stimmt aber meiner Meinung nach auch der Service und das Ambiente. Das Restaurant ist in kräftigen türkisen Tönen gestrichen, die Decke in einem knalligem Pink, helle Holzböden, eine einladende Bar mit weiteren Plätzen und eine geschickte Raumunteilung mit abgesonderten Bereichen sorgen insgesamt für eine tolle Wohlfühlstimmung. Gesessen wird an gemütlichen Tischen in unterschiedlichen Größen. Toll fand ich auch, dass während unseres Aufenthalts viele Gäste spontan kamen und dennoch für jeden – auch eine 10er Gruppe – Platz geschaffen wurde. Grundsätzlich ist ein Spontanbesuch natürlich möglich, je nach Wochentag empfehle ich euch aber zu reservieren.

Sonntagsbrunch

Spätestens wenn es um den beliebten Sonntagsbrunch geht müsst ihr reservieren, da gehen die Plätze nämlich weg wie warme Semmeln. Jeden Sonntag ab 10:30 Uhr (bis 15:00 Uhr) könnt ihr hier für 17€ pro Nase nämlich super gut brunchen und kalifornisch schlemmen was das Zeug hält. Wie erwähnt war ich schon einmal dafür vor Ort und ich war begeistert. Das Buffet ist umfang- und abwechslungsreich befüllt: Von den unterschiedlichsten Käse-, Schinken- und Wurstvarianten, über diverse Brot-, Baguette- und Müslisorten, bis hin zu unterschiedlichen Salaten, Obstsalaten, Lachs-Wraps und sogar Sushi-Röllchen bietet das Buffet eine überdurchschnittliche Vielfalt an. Auch kleine Pancakes für die Süßen unter euch und diverse Gebäckteilchen und Kuchen (bei uns war es Erdbeerkuchen und Bienenstich) stehen zur Auswahl. Positiv fielen mir auch die Laugenstangen und das besonders dunkle Vollkornbrot auf, da oft beim Brunch nur relativ einfaches Brot geboten wird. Hier ist die Auswahl super. Dazu tranken wir frischgepressten Orangensaft (für 3,90€), einen Cappuccino (für 3,10€), einen Latte Macchiato (für 3,50€) und zwei selbst gemachte Himbeere Limonaden (für je 3,90€). Zugegeben, die Limonaden waren beide für mich, weil ich nach der ersten einfach nicht aufhören konnte zu trinken. Also: Achtung – Suchtpotenzial!

Hier merkt man schnell, dass die kalifornische Küche eben nicht nur aus Pommes und Burgern besteht. Auch die Preise liegen im normalen Münchner Rahmen. Und dank der leckeren Drinks und Speiseauswahl, sowie dem stimmigen Ambiente funktioniert es tatsächlich: Sobald wir saßen, fühlten wir uns rasch ein wenig wie an der kalifornischen Westküste der USA und man vergisst glatt, dass man nur einige Minute von Zuhause entfernt beim Abendessen ist. Sicherlich tut auch die Geschichte – welche ihr in Kurzform auch in der Drink-Karte nachlesen könnt eine gewissen Rolle. Das Restaurant wurde nämlich von drei Freunden mit einer großen Passion für die amerikanische Küche und deren Lifestyle ins Leben gerufen. Mir persönlich ist es einfach immer auch wichtig, mitzuerleben und als Gast zu fühlen, dass eine gewissen Leidenschaft und „Hingabe“ in dem jeweiligen Restaurant vorherrscht und nicht nur Abfertigung und Konsum zählt – im So.Cal ganz klar der Fall. Ach ja…Auch unbedingt die feinen alkoholhaltigen oder auch alkoholfreien Cocktails probieren. (Für die Männer gibts auch eine große Bierauswahl und für die Weinfans zahlreiche kalifornische Weine!)

Das So.Cal als Eventlocation

Das So.Cal in der Occamstraße kann auch angemietet werden – um die 70 Personen haben Platz und auch um das Essen – z.B. in Form eines Buffets – ähnlich wie beim Brunch – im separaten Raum aufgebaut, wird sich gekümmert. Ich finde das Restaurant eine super coole Location und ich habe es auch zu meiner Begleitung gesagt: Hier bleibt man einfach noch gerne sitzen, ratscht, trinkt noch etwas und fühlt sich wohl, wozu sicherlich eben auch die gute Stimmung, der Barkeeper aus Kuba, das gedämpfte Licht zu späterer Stunde und die lachenden Kellner und Menschen um einen herum beitragen. Schaut euch auf jeden Fall mal auf der Website um – dort findet ihr auch aktuelle Specials. (Dienstags ist z.B. Ladies Night, Mittwochs BBQ Night und Donnerstags köstliche Tapas!)

Alles in Allem kann ich euch einen Besuch in So.Cal nur empfehlen. Hier erlebt ihr kalifornisches Flair mitten im beliebten Schwabing, sehr gemischtes, internationales Publikum, viele englischsprachige Gäste um euch herum, da der Name allein natürlich schon für Aufmerksamkeit bei „amerikanischen Münchnern“ und Touristen weckt. Der Service ist super freundlich und persönlich. Das Essen schmeckt und ihr werden mit authentisch, kalifornischer Küche versorgt. Geöffnet ist von Montag bis Freitag von 17:00 Uhr bis 0:00 Uhr, Samstag von 17:00 Uhr bis 01:00 Uhr und Sonntags 10:30 Uhr bis 15:00 Uhr für den Brunch. Sagt Bescheid, wenn ihr vorbei schaut – ich komme mit. 😉

Ich komme wieder: Ja. Sowohl zum Brunch, als für ein Abendessen oder leckere Cocktails.

Besuchte Lokalität: So.Cal
Adresse: Occamstraße 7, 80802 München
Website

Bilder:

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