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	Comments on: Mootral &#8211; klimafreundliche Kühe und kostenlose Burger	</title>
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	<description>Gastronomy, Culinary Arts &amp; Enjoyment / Social Media Management &amp; Content Creation</description>
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		<title>
		By: Sandra		</title>
		<link>https://biancas-blog.de/en/alle/mootral-klimaveraenderung/#comment-47225</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sandra]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Nov 2017 12:19:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo Bianca,
ich sah eine Werbung von Mootral auf Youtube, googelte und stieß auf deinen Blog. Ich halte dieses Produkt für Opium fürs Volk. Die Kuh mag selber weniger Methan ausscheiden, der Einfluss in dieser Produktionskette auf das Klima ist aber immernoch verhältnismäßig gering. Viehzucht, vor allem aber Rinder sind nicht nur durch ihre eigenen Ausscheidungen ein Problem, sondern noch viel mehr durch ihren Futterkonsum. Ein Drittel der weltweiten Agrarflächen wird für Fleischproduktion genutzt, ein Rind verspeist pro 1kg nutzbares Rindfleisch im Laufe seines Lebens 20 kg Futtermittel, die Statistik steht hier bei Schwein bei ca. 8 - 12kg, für Huhn immernoch für 5kg und für die meisten Fische, außer Pangasius bei 2kg je kg. Dieser Agrarflächen werden gerodet, das betrifft vor allem aber Wälder, Regenwälder für entsprechende Plantagen - auf diesen Agrarflächen könnten bei wachsender Weltbevölkerung aktiv auch ein Hungerproblem in dritte Welt Ländern relevant sein - sind sie aber nicht, denn wir verfüttern 19kg Lebensmittel für 1kg Fleisch - Ein Lebensmittel, zu dem in dieser regelmäßigen, teilweise übermäßigen Form nur die erste Welt, als der kleinste Teil der Weltbevölkerung Zugang hat. Auch benötigt die Fleischindustrie eine massive Menge an Wasser, ebenso wie der Ackbau - über Zustände wie Beispielsweise am Aralsee, wo ganze Landstriche zerstört werden, Import und Export von pflanzlichen Produkten und zugehörige Emissionen: 
Das sind die wahren Umweltzerstörer.

Mootrals Versprechen einer klimafreundlichen Kuh machte mich neugierig, setzt aber keineswegs dort an, wo es ansetzen müsste, kann es nämlich auch nicht. Ich nahm bei der nichtssagenden Werbung als erstes an, es wäre ein Pflanzenfuttermittel, das besonders effizient in Kalorien- und Nährstoffgehalt ist bei gleichem Aufwand und damit die Futtermenge reduziert. Das Klimaproblem im Zusammenhang mit Fleischkonsum liegt ganz sicher nicht an ein paar furzenden Kühen, sondern dort wo das Pferd (die Kuh) tatsächlich aufgezäumt wird: Bei der Futterproduktion und bei übermäßigen Fleischkonsum, der auch belegbar über dem notwendigen Maß liegt.

Wer jetzt denkt, ich sei irgendein schwadronierender Veganer - nein, das bin ich nicht. Ich bin Fleischesser, der jeden Tag durchaus mal seinen Lebensmittelkonsum überdenkt, der wenngleich er nicht ganz auf Fleisch verzichten mag aufgrund der Futtermenge-Sache kaum mehr zu Schwein und Rind greift und auch bei Fisch auf die Herkunft achtet.

Beste Grüße]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Bianca,<br />
ich sah eine Werbung von Mootral auf Youtube, googelte und stieß auf deinen Blog. Ich halte dieses Produkt für Opium fürs Volk. Die Kuh mag selber weniger Methan ausscheiden, der Einfluss in dieser Produktionskette auf das Klima ist aber immernoch verhältnismäßig gering. Viehzucht, vor allem aber Rinder sind nicht nur durch ihre eigenen Ausscheidungen ein Problem, sondern noch viel mehr durch ihren Futterkonsum. Ein Drittel der weltweiten Agrarflächen wird für Fleischproduktion genutzt, ein Rind verspeist pro 1kg nutzbares Rindfleisch im Laufe seines Lebens 20 kg Futtermittel, die Statistik steht hier bei Schwein bei ca. 8 &#8211; 12kg, für Huhn immernoch für 5kg und für die meisten Fische, außer Pangasius bei 2kg je kg. Dieser Agrarflächen werden gerodet, das betrifft vor allem aber Wälder, Regenwälder für entsprechende Plantagen &#8211; auf diesen Agrarflächen könnten bei wachsender Weltbevölkerung aktiv auch ein Hungerproblem in dritte Welt Ländern relevant sein &#8211; sind sie aber nicht, denn wir verfüttern 19kg Lebensmittel für 1kg Fleisch &#8211; Ein Lebensmittel, zu dem in dieser regelmäßigen, teilweise übermäßigen Form nur die erste Welt, als der kleinste Teil der Weltbevölkerung Zugang hat. Auch benötigt die Fleischindustrie eine massive Menge an Wasser, ebenso wie der Ackbau &#8211; über Zustände wie Beispielsweise am Aralsee, wo ganze Landstriche zerstört werden, Import und Export von pflanzlichen Produkten und zugehörige Emissionen:<br />
Das sind die wahren Umweltzerstörer.</p>
<p>Mootrals Versprechen einer klimafreundlichen Kuh machte mich neugierig, setzt aber keineswegs dort an, wo es ansetzen müsste, kann es nämlich auch nicht. Ich nahm bei der nichtssagenden Werbung als erstes an, es wäre ein Pflanzenfuttermittel, das besonders effizient in Kalorien- und Nährstoffgehalt ist bei gleichem Aufwand und damit die Futtermenge reduziert. Das Klimaproblem im Zusammenhang mit Fleischkonsum liegt ganz sicher nicht an ein paar furzenden Kühen, sondern dort wo das Pferd (die Kuh) tatsächlich aufgezäumt wird: Bei der Futterproduktion und bei übermäßigen Fleischkonsum, der auch belegbar über dem notwendigen Maß liegt.</p>
<p>Wer jetzt denkt, ich sei irgendein schwadronierender Veganer &#8211; nein, das bin ich nicht. Ich bin Fleischesser, der jeden Tag durchaus mal seinen Lebensmittelkonsum überdenkt, der wenngleich er nicht ganz auf Fleisch verzichten mag aufgrund der Futtermenge-Sache kaum mehr zu Schwein und Rind greift und auch bei Fisch auf die Herkunft achtet.</p>
<p>Beste Grüße</p>
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