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Kapstadt Restauranttipps

Sonne pur am Kapstadtstrand

Kapstadt Restauranttipps für den Urlaub – Vor kurzem bin ich von Kapstadt zurück gekommen. Ich habe dort zum ersten Mal mein Weihnachten verbracht. Nicht, dass ich zum ersten Mal über Weihnachten im Ausland gewesen wäre, nein das mache ich seit vielen Jahren so. Jedes Jahr ein anderes Land, jedes Jahr möglichst weit weg, sonnig und möglichst „unweihnachtlich“. Unweigerlich, das klingt ein wenig nach Deutschem Weihnachtsfrust, ist es aber nicht. Nein, viel mehr nutze ich diese Zeit, in welcher es eben allgemein bei den meisten etwas ruhiger zugeht um neue Länder zu entdecken und kennenzulernen. Diesmal war es Kapstadt. Einigen meiner Bekannten, Freunde und auch Lesern erzählte ich von meinem Vorhaben und außer „Oh, wie schön Südafrika!“ oder „Kapstadt auja da will ich auch mal wieder hin. Pass auf ich hab‘ da paar Tipps für Dich.“ gab´s kein anderes Feedback.

Gesagt, getan – Mitte Dezember 2016 saß ich im Flugzeug gen Kapstadt. Ein Direktflug von knapp 11,5 Stunden, welchen ich auf dem Hinflug tatsächlich einmal zum Schlafen nutzen konnte. Gelandet aufgewacht und schnurstracks gen Appartement. Für mich ganz klar natürlich, war der Fokus der Reise: Kulinarik, Sonne und ein eigenes Appartement beim Strand in Citylage – die guten Restaurants müssen ja in der Nähe sein. Auch ein muss – wie ich jetzt weiß gerade in Kapstadt – ein Mietauto. Ab Mitte/Ende Dezember wird’s richtig heiß hier und wer gerne offen fährt bzw. für wen das ggf. Luxus im Urlaub bedeutet, der kann das hier wettertechnisch getrost ausleben. (Das Fahrzeug offen stehen lassen würde ich allerdings nicht empfehlen.)

Kapstadt

Einer von vielen Sandstränden

Nun gut. Kurze Shorts, Sonnenmilch, Auto und Sonne waren mit dabei und es konnte losgehen. Wie erwähnt war es mein erster (aber – wie auch alle sagen – nicht letzter) Trip nach Kapstadt. Ich hatte also jede Menge Tipps mit im Gepäck- kulinarisch und kulturell.

Was mir – das vorab – übrigens bei so gut wie allen Restaurants aufgefallen ist, egal ob „günstig“ (dazu gleich mehr) oder hochpreisiger: laaaange Wartezeiten. Teilweise bis zu einer Stunde, dann aber ohne Muh und Mäh bzw. ein „Sorry“ beim Servieren. Das ist hier einfach so. Genauso wichtig und nicht nur ein gut gemeinter Tipp, sondern Pflicht: Wenn ihr in der Hochsaison, sprich im Kapstadt-Sommer kommt (Mitte November bis Ende Januar ist da in der Regel immer Highlife), dann unbedingt (!) die Tische in den Restaurants von Deutschland aus reservieren. Mit „ach, ich krieg dann schon einen Tisch!“ kommt ihr in der Regel bei den meisten Läden nicht weit. Also: 2-3 Stunden von zu Hause aus in die Vorbereitung investieren. Natürlich findet ihr immer was zu essen und manchmal hat das auch bei mir spontan geklappt, spätestens aber ab mittelguter bis gehobener Liga ist es vorbei mit spontan.

Was außerdem ziemlich ausnahmslos gilt – ich muss es leider so sagen: Ganz egal wo ihr esst, wenn ihr relativ „verzogen“ seid mit gutem Essen von Zuhause oder eben durch viele gute Restaurantbesuche in München, dann wird euch dort kulinarisch nichts vollkommen aus den Latschen hauen. Ich habe gut gegessen, habe tollen Fisch und klasse Steaks verputzt, dennoch blieb das kulinarische „Wahnsinns-Erlebnis“ aus, obwohl ich in den unterschiedlichsten Locations war. Die gute Nachricht: Ihr werdet hier, egal ob Steakhouse, Etepetete-Schuppen oder Burgerhouse, nicht arm. Zu zweit saß ich am Tisch mit über 900 Gramm Fleisch in Form von Rinderfilet (über 350 Gramm) und Rumpsteak (über 550 Gramm), Vorspeise und „Sidedish“ und bezahlte nur 60€ – das war aber auch mit Abstand der hochpreisigste Restaurantaufenthalt. Im Durchschnitt könnt ihr gut und reichlich essen für unter 10€. Wo wir wieder bei den Restaurants wären. Hier meine Tipps:

RESTAURANTTIPPS

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1.: Website – unbedingt dort frühstücken! Frische Müslis, Smoothies und Säfte in unzähligen Varianten, Superfood Bowls, gesunde Wraps, Protein Flapjacks, Omelettes, Salate, Frühstücke und glutenfreie Varianten erwarten euch hier. Im nü wird man für sehr faires Geld, sehr satt. Einmal hatte ich morgens z.B. die „The health nut smoothie bowl“ (Menü online) für 68 Rand (umgerechnet 4,72€) und war bis zum späten Mittag pappsatt. Hier müsst ihr unbedingt hin. (dazu bestellen: Den Smoothie „New-me“ mit Blau-, Erd- und Himbeeren, fettarmen Joghurt und Wasser für umgerechnet 2,50€). WLAN ist vorhanden, genauso wie gemütliche Plätze innen und außen.

Kapstadt Restauranttipp Frühstück Cafe Paradiso

Café Paradiso

Kapstadt Restauranttipp Frühstück Cafe Paradiso

Café Paradiso

2.: Café ParadisoWebsite – frühstücken (Menü online)! Bis 12:00 Uhr gibt es hier nur eine überschaubare und abwechslungsreiche Frühstückskarte, danach dann nur noch „Main-Courses“. Schaut aber vorzugsweise für ein Frühstück vorbei. Das wohl klassischte Angebot dürfte das Omelette oder „scrambled egg“ mit hausgemachtem Rösti sein. Auch frischen O-Saft oder ein sehr üppiges „Classic Farmhouse breakfast“ mit Wurst, Speck, Rührei und Co steht auf der Karte. Das hochpreisigste Frühstück „Classic Benedict mit Croissant, Spinat, Sauce Hollandaise, Bacon oder Lachs“ gibt es hier für 85 Rand, sprich 5,90€. Unbedingt vorab reservieren und drinnen oder draußen festlegen. Mein Tipp: „Truffled black mushroom“ mit gewürztem Ziegenkäse auf hasugemachten Brot für umgerechnet 4,52€).

Kapstadt Restauranttipps The Hudson Burger

Hudsons – The Burger Joint

Kapstadt Restauranttipps The Hudson Burger

Hudsons – The Burger Joint

3. Hudsons The Burger JointWebsite – Der Burgerladen liegt ca. fünf Meter neben dem nü (1.). Darum sah ich täglich, dass es hier immer voll ist. Wenn ihr also gute Burger essen wollt, vorab reservieren. Ich hatte das Glück an einer kleinen Bar mit Blick auf die Straße ein Plätzchen zu ergattern. Auf der Karte stehen unzählige Burger-Varianten (Menü online), sowie Salate und Pizzen. Herkommen solltet ihr aber ganz klar für Burger. Ob mit Rind-, Chicken- oder auch Straußenfleisch, mit Pilzen, Chili, Gemüse, Double-Beef oder auch ohne Brot – das Angebot ist reichhaltig. Die Burger haben entweder 180 Gramm oder 250 Gramm Fleisch-Portionen. Auch hier: Teurer als 97 Rand (also 6,74€) für z.B. den „The Player“-Burger mit 250 Gramm Rindfleisch, Bacon, Fetkäse und Avocado wird´s hier nicht pro Burger. Die Süßkartoffel-Fries könnt ihr weglassen – die sind eine Enttäuschung im Vergleich zu München, die Burger dafür um so besser. Mein Tipp: Die „The TriBeCa“-Selection, bestehend aus drei kleinen Mini-Burger (a 80 Gramm Fleisch) für 5,70€. Auch ein „Ostrich-Petty“ (Straußenfleisch) könnt ihr hier (wunschweise blanko) bestellen.

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The Foodbarn Deli

The Foodbarn Deli Kapstadt

The Foodbarn Deli

4. The Foodbarn DeliWebsite – Richtig cool, richtig voll und auch laut! (Menü online). Das Deli muss man gesehen haben, egal ob für ein Frühstück oder auch für ein Hauptgericht. Überall Tische, eine offene Küche, ein kleiner Laden inklusive Bäckerei, überall frische Kuchen, Gebäck, Säfte, Wein, Schokolade und Massen an Bücherregalen zum Stöbern und Kaufen. Bei meinem spontanen Besuch hatte ich Glück und landete nicht auf der Tafel an der Wand „Waiting for Table“, sprich in der Schlange mit zig Leuten. Bis 12:00 Uhr gibt´s gesundes (oder auch nicht) Frühstück, Kuchen und Snacks, ab 12:00 Uhr dann Salate und die unterschiedlichsten Hauptgerichte. Während dem Warten unbedingt im kleinen Laden umsehen, ein Kuchen für den Nachmittag mitnehmen und frisches Brot kaufen. Eine echt tolle Location mit kleinen Läden, Cafés und Co. im direkten Umfeld. Mein Tipp: „Granola“-Frühstück (für 5,56€) oder z.B. der „Calamari Salad“ – eine riesige Portion für 6,81€. Reservieren macht Sinn.

Panama Jacks Kapstadt

Panama Jacks

Panama Jacks Kapstadt

Panama Jacks

5. Panama JacksWebsite – Dieses Restaurant findet ihr niiiiemals spontan. Es liegt nämlich so abgelegen, dass ihr auf jeden Fall beim Hinweg (nur mit dem Auto möglich) denkt, dass ihr euch verfahren habt. Die Lage im Hafen hat wenig Charme und auch beim Eintreten in das recht flache, dunkle und wenig charmante Restaurant bleibt die Begeisterung aus. Um so besser dann der fangfrische Fisch, das Sushi, die Vorspeisen und und und. Hier solltet ihr unbedingt reservieren, sonst wird´s nichts mit Fisch zwischen den Beissern. Mein Tipp: Eine kleine Sushi-Platte als Vorspeise („Dragon Roll“ für 4,86€) und danach z.B. ein Thunfisch Teppanyaki mit Gemüse (für 3,82€ (!)). Länger sitzen bleiben wollte ich hier nicht – frischeren Fisch findet ihr aber wohl kaum irgendwo anders. Trinkgeld müsst ihr hier nicht geben, das wird automatisch mit 10% auf die Rechnung geschlagen.

Weingut Saxenburg Kapstadt

Weingut Saxenburg

Weingut Saxenburg Kapstadt

Weingut Saxenburg

Weingut Saxenburg Kapstadt

Weingut Saxenburg

Weingut Saxenburg Kapstadt

Weingut Saxenburg

6. Weingut „Saxenburg“Website – Zebras und Sträuße, ein idyllisches Weingut, ein schickes Restaurant mit gemütlicher Terrasse und tollem Weinladen samt kostenloser Verkostung erwarten euch hier. Ich habe mir hier drei Flaschen südafrikanischen Rotwein aus dem Jahr 2001 mit nach Hause gebracht (4 Liter sind erlaubt im Flugzeug!) und vor Ort mehrere Stunden verbracht (auch bei den Zebras ;-)). Gegessen habe ich ein großes Rindersteak (400 Gramm für 11,74€) samt Coke Zero (Dose für knapp 1,40€) auf der Terrasse, danach ging´s dann zur Verkostung. Die Anfahrt erfolgt durch ein abgeschlossenes Tor mit Schranke – das ist in Kapstadt übrigens für viele Weingüter üblich, lasst euch nicht abschrecken. Der Service ist zwar etwas langsam und aufmerksam, dennoch lohnt es sich hier zu verkosten, zu essen und – in erster Linie – den Ausblick zu genießen.

Kapstadt Restauranttipps Hussin Burger Grill

Hussar Grill

Kapstadt Restauranttipps Hussin Burger Grill

Hussar Grill

7. Hussar Grill Camps BayWebsite – Ein Steakhouse, welches es des Öfteren in Kapstadt gibt. Ich war in Campsbay und bestellte einmal 300 Gramm Rinderfilet mit „Mash“ (Kartoffelpüree) (für 12,43€) und einmal 500 Gram Sirloin Steak ohne Beilage (für 12,16€). Das Steakhouse soll mitunter DIE Anlaufstelle schlecht hin für gutes Steak sein. Reservieren solltet ihr am Abend unbedingt, sonst reist ihr umsonst an. (Mittags auch ohne Reservierung möglich). Mein Fleisch – samt Garstufe – war sehr gut, nur zu lange auf dem Grill (leicht verbrannt, aber noch an der Grenze). Weniger an der Grenze und untragbar, war die bestellte Pilzsauce mit mehreren Haaren drin. Beanstandet bei der Kellnerin, jedoch keine Anstalten gemacht eine neue zu bringen oder sie nicht zu bonieren. Das ist eben auch Kapstadt, vollkommen anderer „Servicegedanke“ ohne es wohl böse zu meinen. Das Fleisch war toll und bis zum Schluss (eigenständig ohne Service betrachtet), das beste während meines Urlaubs. Reserviert unbedingt, das Menü ist online.

The Butcher Shop & Grill Kapstadt

The Butcher Shop & Grill

The Butcher Shop & Grill Kapstadt

The Butcher Shop & Grill

The Butcher Shop & Grill Kapstadt

The Butcher Shop & Grill

8. The Butcher Shop & GrillWebsite – Diesen Tipp bekam ich als Alternative zum Hussar Grill genannt. Die Location ist unschlagbar und auch 1 zu 1 nach München versetzbar. Gegessen haben wir zu zweit über 900 Gramm Fleisch, bezahlten dafür inkl. einer Fleisch-Vorspeise und einem Sidedish (ein recht fader Caesar-Salad) umgerechnet 60€. Die Garstufe bei meinem Rinderfilet (Medium Well) war komplett daneben und eine Schuhsohle glich dem Kauvergnügen. Beim Rumpsteak hingegen wurde ordentlicher gegrillt und es gab nichts auszusetzen. Qualitativ und auch vom Service her gibt es nichts auszusetzen, der „Hussar Grill“ (übrigens auch eine zweite Niederlassung ca. 250 Meter neben dem „The Butcher“) war mir persönlich aber trotz Saucen-Fauxpas lieber. Hier unbedingt am Abend reservieren, sonst wird das nichts. Achtet auf die Kuh über der Bar – cool!

Osumo Kapstadt

Osumo

Osumo Kapstadt

Osumo

Osumo Kapstadt

Osumo

9. OSUMOWebsite – nein, das ist kein Japaner, das ist das Pendant zum nü (1.). Hier bekommt ihr ebenfalls Healthy Food, Bowls, Müsli, gesunde Snacks und Main Courses. Hier war es – obwohl nur ca. 150 – 200 Meter entfernt vom nü – immer recht leer und auch selten auf der Terrasse im Freien. Das Menü ist online, ich empfehle euch als Frühstück das „Get up and Goji“ (für 3,33€) oder als Hauptgericht das „Warm BBQ Chicken Stirfry“ (für 5,77€). Alles sehr frisch, gesund und sättigend. Als Smoothie den „Very Berry“ oder den „Strawberry Bliss“ mit je 350 ml für je 2,43€. Geschmacklich würde ich weder das nü, noch das Osumo hervorheben. Das nü hat ggf. etwas mehr Auswahl, das OSUMO dafür ein sehr reichhaltiges Frühstücksangebot.

Shift Coffeeshop Kapstadt

Shift Coffeeshop

10. Shift Espressobar  – Website – „Der beste Kaffee Kapstadts!“ heißt es hier bei diesem kleinen Coffeeshop. Das könnte sogar sein, betrieben wird dieser nämlich von einem in Kapstadt geborenen Italiener aus Napoli, der die Kaffee-Philosophie sozusagen im Blut hat. Frische Kuchen, belegte Sandwiches, Tees, Salate, Hauptgerichte und Co stehen auf der Karte. Anders als bei uns also könnt ihr hier – obwohl optisch klassischer Coffee-Shop – auch Mittagessen. Auch erwähnenswert, da für Kapstadt ganz und gar nicht üblich: Kostenloses WLAN zum Arbeiten und Surfen im Netz vorhanden. Geht aber lieber an den Strand, ich hab den Laptop zu Hause lassen. Für guten Kaffee, also unbedingt hier her kommen. Das Menü ist online.

Kloof Street House

Kloof Street House

Kloof Street House

Kloof Street House

Kloof Street House

Kloof Street House

Kloof Street House

Kloof Street House

11. Kloof Street HouseWebsite – eine wirklich schöne und sehr einladende Location. Ich war am Weihnachtsabend da. Zugegeben – kulinarisch war ich ein wenig enttäuscht bzw. nicht mehr als mittelmäßig angetan. Das Menü bestand aus mittelmäßigen Vorspeisen, einem „Catch of the Day“ fisch mit getrüffelten Blumenkohl-Mus und einem Dessert, das ich weg lies. Bei der Reservierungen werden (je nach Anlass) 500 Rand (knapp 35€) vorab via Kreditkarte abgebucht, vor Ort dann verrechnet. Die Location ist super, der Garten gemütlich und lauschig. Wenns windig wird, wird´s draußen dennoch unerträglich ohne Wolldecken. Im Inneren schick, mit Personal am Eingang, interessante Architektur und einladende Ausstattung. Die Küche – okay, aber nichts weltbewegendes. Eher Kost, die ich relativ schnell nach dem Verzehr wieder vergessen habe, mir aber auch nicht als negativ in Erinnerung bleibt. Vorbei schauen lohnt ggf. für ein kleineren Snack und auf jeden Fall der Location wegen. An Weihnachten war super geschmückt. Der gebackene Camenbert der Vorspeise in panierter Form war dennoch meiner Meinung nach ganz klar vom Aldi. 😉 Reservierung dennoch Pflicht, das Menü ist online.

La Petite Ferme Kapstadt

La Petite Ferme

La Petite Ferme Kapstadt

La Petite Ferme

12. La Petite Ferme – Website – eine absolute „Bilderbuch-Location“ mit schickem Restaurant, Blick auf Weinberge und malerischer Landschaft. Gegessen wird schick und stylisch, am Abend jedoch niemals ohne vorherige Reservierung. Hier seid ihr richtig, wenn ihr es schick und gehoben an vorab edel eingedeckten Tischen mögt. Selbst wenn ihr hier nicht essen wollt oder keinen Tisch mehr bekommt, lohnt sich des Ausblicks und des Anwesens wegen schon eine Anfahrt. Wenn ihr z.B. am Nachmittag kommt (Küche gibt es nur am Abend) könnt ihr euch einen Drink raus in den Garten bringen lassen und dort ein wenig genießen und entspannen.

Groot Constantia Weingut

Groot Constantia Weingut

Groot Constantia Weingut

Groot Constantia Weingut

13. Jonkershuis | Groot Constantia Weingut Website – in meinen Augen einer der schönsten Plätze, die ich besucht habe. Weingüter so weit das Auge reicht, riesige Alleen, tolle Bauten und einladende Restaurants sowie Weingüter. Ein Restaurant: Das Jonkershuis, welches ihr leider ohne Reservierung nicht testen könnt. Ich hatte leider keine Glück, bekam niemand an die Leitung und vor Ort keinen Tisch. Sobald ich wieder in Kapstadt bin, schaue ich hier vorbei. Auch, wenn ihr keinen Tisch habt, müsst ihr unbedingt zum Groot Constantia Weingut fahren und die Natur genießen. Das Menü ist online, angeboten wird Frühstück, Mittagessen, natürlich jede Menge Wein inklusive Verkostung.

The old Biscuit Mill Foodmarkt Kapstadt

The old Biscuit Mill

The old Biscuit Mill Foodmarkt Kapstadt

The old Biscuit Mill

The old Biscuit Mill Foodmarkt Kapstadt

The old Biscuit Mill

14. The old Biscuit MillWebsite – jeden Samstag ab 09:00 Uhr kann hier in zwei riesigen Hallen geschlemmt werden bis der Arzt kommt. Ähnlich einem Foodfestival oder Streetfood-Markt in München wird hier wirklich alles angeboten, was ihr euch nur vorstellen könnt. Für einen Überblick hier mein Video direkt vom Markt bei meinem Aufenthalt. Für jeden Foodie absolute Pflicht. Esst davor (und am besten danach) nichts! Dort ist übrigens auch ein cooler Espressoladen vor Ort! Super cool da und netter Service.

Melissa´s Mantra Café Kapstadt

Melissa´s Mantra Café

Melissa´s Mantra Café Kapstadt

Melissa´s Mantra Café

15. Melissa´s Mantra CafeWebsite – hier war ich dreimal. Einmal für einen Fruchtshake, einmal für einen Karottenkuchen und zu guter letzt dann auch zum Essen und für eine kleine Shoppingrunde im dazu gehörigen Store. Ihr werdet freundlich behandelt, platziert – wunschweise auch direkt entlang der Scheibe mit Blick auf das tosende Meer – und könnt es euch gut gehen lassen. Die Location, der Service und auch was vor euch auf den Tellern landet ist eher gehobenes Niveau und schmeckt klasse. Camps Bay war sowieso eine meiner Lieblingsecken und wenn ihr dort seid, schaut unbedingt in dem Café vorbei und esst einen Kuchen mit Smoothie oder Cappuccino. Köstlich! Das Menü findet ihr online. Nehmt euch beim Gehen noch Biscotti aus Südafrika in dem kleinen Store mit.

Außerdem empfohlene Restaurants, aber nicht mehr geschafft bzw. keinen Tisch mehr bekommen….

1.: La Mouette RestaurantWebsite
2.: Weingut und Restaurant: Delaire Graff EstateWebsite
3.: The Test Kitchen (soll super sein!) – Website
4.: Kalky´s Fish & Chips in Kalk BayWebsite – Klassische und sehr einfache „Fish & Chips“-Bude mit einer Schlange länger als bei Apple vor dem neuen Iphone-Start. Hab ich mir nicht angetan. 🙂
5.: Bread & Wine Vineyard Restaurant | Moreson Wine Estate – Website
6.: Gin Bar in der Wale Street – Website
7.: Charlys Bakery in der Canterbury Street – Website
8.: Gold RestaurantWebsite

Nicht unbedingt hin müsst ihr ins….

Rustica Kapstadt

Rustica

1.: Rustica (einfach) – Website – Das ist ein italienisches Restaurant und ich war dort ehrlich gesagt nur, weil ich den ganzen Tag auf einem Tagestrip war und am 1. Weihnachtsfeiertag so gut wie nichts offen hatte. Das Personal ist – wie fast überall übrigens – super freundlich und sehr bemüht. Meine Pizza mit Ziegenkäse und Tomaten (für 6,18€) kam nach 1,5 Stunden und schmeckte – ungelogen! – nach absolut nichts. Bei jedem Stück wartete ich auf den Geschmack im Mund – Pustekuchen. Vielleicht müsste man auch hier Steak oder Fisch essen, kulinarisch könnt ihr das aber erst mal hinten anstellen. (Reservieren war nicht nötig.) (Catch of the Day mit Beilage z.B. bei meinem Aufenthalt eine Dorade mit Kartoffeln 8,65€.)

Allora Italiener Kapstadt

Allora

Allora Italiener Kapstadt

Allora

2.: Allora Franschoek (einfach) – Website – Nicht falsch verstehen: Nach Franschoek müsst ihr unbedingt, nur nicht ins Allora. Das ist ein Italiener mit „Vapiano“-Niveau. Nicht schlecht, aber auch kein Muss. Auch hier war ich spät dran, hatte Hunger, lief die Restaurantstraße auf und ab und konnte mich nicht entscheiden. Am Schluss landete ich dann hier. Auf der Karte (Menü online) stehen auch Fleisch- und Fischgerichte, wie üblich in Kapstadt, wäre ich damit wohl besser gefahren. Ich entschied mich für Thunfisch und für Pasta. (10,42€ bzw. für Penne mit Pilzsauce 7,23€). Das Dörfchen selbst ist sehr nett und eine Reise (nur mit dem Auto wie eigentlich überall) wert. Esst aber besser in einem anderen Laden entlang der Straße.)

The Bungalow Kapstadt

The Bungalow

The Bungalow Kapstadt

The Bungalow

3.: The Bungalow (gehoben) – Website – Mein Tipp-Geber für diese Location wird mir zwar den Kopf abreissen, bzgl. der Einordnung in die „Ganz nett, muss aber nicht sein“-Kategorie, aber ich habe mich hier nicht wirklich wohlgefühlt. Hier ist man schick, hipp, mega inn und Teil einer lauten – wirklich sehr lauten – und engen Gesellschaft. Gesessen wird entweder im riesigen „Bungalow“ oder unter einer Art Zelt, welche durch Planen die eigentlich sensationelle Sicht auf das Meer versperrt. Freilich wird diese tagsüber freigegeben, am Abend jedoch wird´s nach Sonnenuntergang schnell frisch. Gegessen habe ich ganz okay, die Burrata war geschmacklich leider fad, die Hauptgerichte wurden falsch und nach über 50 Minuten serviert und waren geschmacklich in etwa auf „Mittelklasse-München-Niveau“. Nicht schlecht, nicht gut. Vom Publikum zwischen P1 und Bar Lehel wie erwähnt eher schick, vom Service verplant, langsam und bemüht. Ohne Reservierung – no way! Die Location an sich ist nett, direkt am Meer und für jeden, der es gerne schick mag schon eine Reise wert. Bringt aber Geduld, Highheels und das Polo-Shirt mit. 😉

V & A Waterfront - Foodmall

V & A Waterfront – Foodmall

4.: V & A WaterfrontWebsite – das ist eine Shopping- und Foodhalle. Hier gibt es alles, was so gar nichts mit Kapstadt zu tun hat. Ich war vor Ort und habe mir zweimal Macarons und italienischen Käse gekauft, weil ich so Lust darauf hatte. Ansonsten „locken“ im Obergeschoss Thai-Läden, Gewürzstores, indische Buden, Saftstände oder auch ein Running-Sushi Restaurant sowie ein Coffee-Shop. Immer recht voll, laut und irgendwie kein schönes Ambiente zum Essen. Die Macarons (15 Rand pro Stück – sprich knapp 1€) sind aber fein (ungefähr MAELU-München-Niveau.) Auch gibt es asiatische Speisen, Schokolade, Wraps, indisches Samosa und andere Gerichte. Wenn ihr noch kleine Geschenke sucht, seid ihr hier dennoch richtig.

Außerkulinarische Tipps:

Boulders Beach - Pinguine

Boulders Beach – Pinguine

Cape of good hope Kapstadt

Cape of good hope

– Ihr müsst unbedingt an den Boulders Beach um die Pinguin-Kolonien anzusehen. Dort gibt es ein Besucherzentrum, in welchem ihr 70 Rand pro Nase für den Zugang zahlt. Geht einfach daran vorbei und gerade aus weiter – dort seht ihr die Pinguine auch (und kostenlos).
– nehmt euch kein Schi-Schi Hotel, sondern eine air bnb-Unterkunft. Das macht viel mehr Spaß, ihr habt mehr Freiraum für euch selbst und lernt außerdem nette Bewohner kennen. Gerne gebe ich meine Kontaktdaten weiter.
– Euch wird auch bei 10-Meter-Lücken beim Ausparken geholfen. 😉 Gebt den netten Helfern doch hier und da auch mal ein paar Rand – die freuen sich und euch tut´s nicht weh.
– Wenn ihr eine Safari macht, stellt euch bei Tages-Safari-Touren darauf ein, dass ihr wenig von einer echten Safari erleben werdet. Ihr seht alle Big-Five (z.B.) innerhalb einer 2,5 – 3 Stündigen Tour im Safari-Jeep.

Aquila Safari Tour Kapstadt

Aquila Safari Tour

Kapstadt Restauranttipps Seelöwe

Seelöwen in Kalk Bay

Wenn ihr das machen wollt, dann bucht am besten hier. Die Location ist toll und ihr fahrt vom Kapstadt-Zentrum ca. 2,5 Stunden dort hin um Chita, Löwe, Nashorn und Co samt Safari-Tourguide zu erleben.
– Fahrt nach Kalk Bay an den Hafen und sucht nach Seelöwen. Ich hab ein paar gesehen, sowohl frei schwimmend, als natürlich als Touri-Attraktion.
– Unbedingt ans „Cape of good Hope“ fahren. Das lohnt sich und ihr könnt euch am süd-westlichsten Punkt Südafrikas knipsen lassen.

– Lasst auf keinen Fall die Weingüter aus, auch wenn ihr keine großen Wein-Fans seid. Die Natur und die Aussicht ist super schön.
– Es kann (leider) sehr windig sein. Und das ist dann auch wirklich kalt. Nie ohne Pullover raus gehen. Glaubt mir. 😉
– Die besten Früchte meines Lebens habe ich zwar nicht in Kapstadt gegessen (Mango in Indien, Bananen auf Hawaii, etc.), aber was ich wirklich täglich gemacht habe: In den Supermarkt gehen (z.B. Woolworths) und Mango und Wassermelone (schon aufgeschnitten in Boxen) kaufen. Vitaminschub pur!

Schönen Urlaub in Kapstadt. Ich bin mir sicher, dass ihr – wie ich – nach eurem Urlaub wieder kommen wollt.