+ + + Anzeige: Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit Shami. Vielen Dank! + + +

Shami – Vietnamesische Küche in Schwabing – Im vor gut einem Monat eröffneten Restaurant Shami war ich nun schon zwei mal essen. Einmal habe ich euch in Form eines Tagestips auf Facebook darauf hingewiesen und ein bisschen konntet ihr auch in meiner Foodkolumne bei der tz und dem münchner merkur darüber lesen. Nun war ich nochmals für ein ausgiebiges Menü vor Ort, habe viele weitere Gerichte getestet, mich mit den Inhabern unterhalten und möchte euch nun nochmals detailliert über das vietnamesische Restaurant berichten.

Shami. Ja…was heißt das eigentlich? Shami ist der Vorname der Betreiberin, welche gemeinsam mit ihrem Ehemann, Hai Pham, ein renommierter und sehr erfahrener Koch, das gemütliche und schon jetzt stets gut besuchte Restaurant an der Münchner Freiheit betreibt. Auch bei meinem 2. Besuch wurde ich direkt von einem freundlichen Kellner an der Eingangstür empfangen und durfte es mir bis mein Tisch fertig war an der gemütlichen Bar mit einer hausgemachten Ananas-Minz-Limonade (für 3,90€) gemütlich machen. Als mein Tisch im hinteren Bereich des für ca. 55 Personen konzipierten und mit ca. 18 Tischen ausgestattetem Restaurants fertig war, war auch meine Begleitung vor Ort und unserem tollen Abend im Shami stand nichts mehr im Wege.

Das Ambiente und die Ausstattung im Shami

Auf die Ausstattung und das Ambiente ging ich schon in meinem kleinen Post und der tz-Kolumne ein. Dennoch fiel mir auch bei diesem Besuch wieder verstärkt auf mit welch gekonnter Detailverliebtheit hier bei der Einrichtung gearbeitet wurde. Jean Paul Gaultier Tischdecken, asiatische Schriftzeichen an den Wänden, die zum Trinken einladen, auf Stolz hinweisen und einen guten Appetit wünschen. Dazu gekonnt im hinteren Bereich an den Wänden platziere Wandmalereien und Samuraischwerter, die dem Shami einen unverwechselbaren Touch geben. Durch das gedämmte Licht und die weit über 50 aufgehängten Lampions an der Decke entsteht eine einzigartige Atmosphäre. Wohlfühlen ist hier einfach. Getoppt wird das Ganze durch freundlichen Service. Wir wurden direkt nach dem Platznehmen nach unseren Wünschen gefragt und entschieden uns für zwei köstliche Vor- und auch Hauptspeisen. Zum Abschluss teilten wir uns noch ein typisch vietnamesisches Dessert.

Die Auswahl der Speisen

Als Starter gab es einen leckeren Aperitif für mich und meine Begleitung, einen Crémant mit Hibiskus (für je 7,90). Sehr erfrischend und ein fruchtig, frischer Starter. Wenn ihr vor Ort seid nehmt auf jeden Fall einmal die hausgemachten Limonaden – es gibt vier verschieden Sorten – und bestellt euch dazu auch einen der feinen Aperitif zwischen 5,90€ und 7,90€. Die Vorspeisen bestellten wir zusammen mit den Hauptgerichten. Da ich schon beim ersten Besuch meine heiß geliebten Edamame bestellt hatte, wählten wir diesmal bewusst nichts aus der Kategorie „Appetizer to share“, sondern gingen direkt zu den Startern über. Drei verschiedene Vorspeisen probierten wir aus. Darunter eine der fünf verschiedenen Sorten Dumplings, mit Schweinefleisch, Garnelen, Knoblauch und Zwiebeln („Ha Cau & Shao Mai“ – Dumplings für 5,90€). Die Dumplings haben eine außergewöhnliche Konsistenz, munden jedoch vorzüglich. Man schmeckt sowohl das Fleisch, als auch die Garnelen und Gewürze deutlich heraus. Wenn ihr also noch nie traditionell vietnamesische Dumplings gegessen habt und gerne etwas geschmacklich neues aus probieren wollt, solltet ihr hier von kosten – die Füllungen sind wie erwähnt variabel wählbar. Parallel dazu gab es „Chili Sepia“ für 6,90€. Das ist frischer Sepia – also Tintenfisch – im Chili-Sambal-Mantel mit Ingwer-Wasabi-Dip. Sambal ist eine sehr würzige und recht  dickflüssige Sauce, welche traditionell in kleinen Schälchen als Beilage gereicht wird. Geschmacklich ist die Vorspeise sehr würzig und gewollt recht scharf. Wenn ihr es also gerne etwas feuriger mögt, seid ihr auch mit dieser Vorspeise auf der sicheren Seite. Als dritte Vorspeise lachte uns der Starter „Spring Scallops“ für 10.90€ an. Das sind drei gegrillte Jakobsmuscheln mit Shimeji (Pilze), Jungzwiebeln, Pfefferkraut und Erdnüssen in Wantankruste. Das war zugleich auch mein absoluter Favorit unter den getesteten Vorspeisen, allein schon, weil ich sehr gerne Jakobsmuscheln esse und mir zugleich die Anrichte im Shami mit den Erdnüssen sehr gut gefallen hat.

Als es dann an die Auswahl der Hauptspeisen ging musste ich nicht lange überlegen. Der gegrillte Wolfsbarsch „La Zui“ (für 18,90€) im Bananenblatt mit gebratenem Reis, Chili, Ingwer, Zwiebeln und Kräutern sagte mir sofort zu. Der Fisch war super zart, lies sich leicht mit der Gabel zerteilen und harmonierte perfekt mit den Kräutern, der Ingwersauce und dem gebratenen Reis im separaten Schälchen. Meine Begleitung bekam das „Shaking Beef“ empfohlen. Ein Hereford Entrecôte für 18,90€ aus dem Wok mit Garlic-Sweet-Potato, sprich Süßkartoffeln mit Knoblauch und Mango-Papaya-Salat. Soooo lecker. Ich lies es mir natülich nicht nehmen alles zu kosten und war begeistert. Das Fleisch zart und auf den Punkt, die Süßkartoffeln mit einer leichten Knoblauchnote und dennoch intensiv im Eigengeschmack der Kartoffeln. Alles in allem waren alle fünf Gerichte von der Karte – genauso wie bei unserem ersten Besuch – Tip Top. Ich könnte auch kurz dem freundlichen Koch und zugleich Inhaber die Hand schütteln und mich ein wenig unterhalten.

Das Konzept des Shami

Im Shami spielt nicht nur das Essen eine große Rolle, nein auch das Konzept dahinter soll für jeden Gast verständlich sein. So landet auf den Tellern ausschließlich authentisch vietnamesische Küche im jungen und innovativen Feinschmecker-Stil. Gehobene Küche zu fairen Preisen und somit Gerichte, die sich auch der „normale Geldbeutel“ zwischendurch mal leisten kann. In meinen Augen setzt das Shami dieses Konzept erfolgreich in die Tat um. Sich hier gut betreut zu fühlen ist für das freundliche Team genauso selbstverständlich, wie perfekte Küche und zufriedene Gesichter beim Gehen.

Mein persönliches Fazit

Mein Vorschlag für euch: Um das Shami ein wenig besser kennen zu lernen, empfehle ich euch  vor einen ausgiebigen Besuch am Abend, einen Aufenthalt in der Mittagszeit. Mittags unter der Woche gibt es zu fairen Preise einen tollen Business-Lunch. Vorspeisen bis 3,90€, Chicken, Ente oder auch Rindfleischgerichte, jeweils mit Reis gibt es für maximal 8,90€. Ich kann euch einen Besuch nach dem ich nun zwei mal hier war und mich durch zahlreiche Starter, Vor- und Hauptspeisen gegessen habe nur empfehlen. Genauso gut schmeckte mir übrigens auch mein Dessert – vietnamesisches Mochi mit gelben Bohnen gefüllt. So fein! Tut euch selbst einen Gefallen und geht das nächste mal, wenn ihr hungrig seid ins Shami zum Lunch und/oder Dinner. Ich bin gespannt, was ihr mir von eurem Besuch berichtet. Öffentlich müsst ihr nur in die U3/6 steigen und ein paar Meter direkt von der Münchner Freiheit in die Marktstraße laufen – schon steht dem vietnamesischen Vergnügen nichts mehr im Wege.

Besuchte Lokalität: Shami
Adresse: Marktstraße 6, 80802
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