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Logo - LieblingsitalienerNeulich in der Speisemeisterei La Trattoria in Pasing. Ich war mitunter vor Ort, da diese der 7. von insgesamt 10 Italienern ist, welche ich für euch unter dem Deckmantel „Mein Lieblingsitaliener“ in München teste. Drei sind noch übrig und bereits getestet habe ich schon das Primafila, die Trattoria Lindengarten, das Romans, das Il Mulino, das La Piazza und das Menzingers. Nun aber näheres zur Speisemeisterei. Das gemütliche Restaurant liegt in Pasing und bietet – wie auch alle eben aufgezählten italienischen Restaurants super köstliche und authentische italienische Küche an.

Wie ihr direkt beim Durchschauen der Galerie erkennen könnt, habe ich es mir gemeinsam mit meiner Begleitung mal wieder gut gehen lassen. Als wir eintraten wurden wir direkt von einem freundlichen Herren begrüßt und nach unserer Reservierung gefragt. Wir bekamen darauf hin einen gemütlichen Ecktisch mit Blick über das gesamte Restaurant. Als wir ankamen waren zahlreiche Tische besetzt und im Laufe des Abends war das auch nicht anders. Die Speisemeisterei – La Trattoria zählt auch ganz klar zu den bekannteren Italienern im Münchner Gebiet. Innen ist es gemütlich, viel dunkles Holz, dunkle Bar mit einigen Sitzplätzen, Parkettboden, helle Holztische, abgehängte und dezent beleuchtete Decke, viele verspielte Details auf den Fensterbänken, zahlreiche Bilder an den Wänden, rot-weiß karierte Vorhänge und insgesamt ein sehr gemütliches Ambiente. Insgesamt passen an die ca. 20 Tische im Inneren des Restaurants ungefähr 80 Gäste. Draußen nochmals mit 65 weiteren Tischen ca. 190 hungrige Personen.

Wir bekamen direkt nach dem Platznehmen einen leckeren Aperitif angeboten, bzw. entschieden wir uns beide für einen Hugo (je 5,20€) und zusätzlich eine Flasche stilles Wasser (. Dieser war sehr lecker und nicht zu süß oder zu wenig mit Holundersirup gemixt. Als wir die Speisekarten überreicht bekamen, machte uns der freundliche Kellner, welcher unserem Tisch zugeteilt war, noch darauf aufmerksam, welche zusätzlichen Specials es gibt. Diese hingen in Form einer handgeschriebenen Schiefertafel an der Wand und hielten zwei Vor-, zwei Haupt- und zwei Nachspeisen bereit. Vor unserer Bestellung bekamen wir einen Korb mit dreierlei frischem Brot (sehr weich und fluffig, so wie ich es mag) und wurden darauf hingewiesen, welche Gerichte bereits aus und somit nicht mehr bestellbar waren. Nach einigem Stöbern entschieden wir uns für eine Fischsuppe (für 14,80€) mit reichlich Einlage (schaut es euch am besten auf den Fotos an) und Caprese, sprich Tomate mit Büffelmozzarella (für 11,50€). Parallel dazu bestellten wir auch schon unsere Hauptgerichte. Meine Begleitung wählte Kalbskotelett mit Steinpilzen, Bratkartoffeln und Gemüse (für 24,90€) und ich entschied mich für Zanderfilet auf Hokaido-Kürbiscreme, gerösteten Lauch und Blattspinat (für 21,90€). Bevor ich auf die Gerichte einzeln eingehe. Wir bekamen danach zum Abschluss noch eine große „Dessertvariation Speisemeisterei“ (für 8,20€), welche Tiramisu, Profiterol, Parfait, Windbeutel und Co enthielt. Unglaublich lecker und eine wahre Gaumenfreude – da vergisst man glatt das Kalorienzählen.

Nun zu den Gerichten: Der Büffelmozzarella war köstlich und für eine Vorspeise perfekt portioniert. Ich mag tatsächlich nur den Büffelmozzarella, auch wenn dieser preislich natürlich etwas höher liegt als der gängige Kuhmilch-Mozzarella. Die Fischsuppe meiner Begleitung war super. So viel Einlage in einer Fischsuppe habe ich zuletzt auf Mallorca, wo der Fisch sozusagen schon fast vom Meer auf den Teller springt, serviert bekommen. Unglaublich lecker und fein. Die Suppe selbst schmeckt nicht nach Fisch. Das ist von Lokal zu Lokal unterschiedlich. Manche haben sehr wenig Einlage und dafür eine sehr fischige Suppe, andere Restaurants machen eine relativ einfache Brühe und reichern diese mit diversen Meeresfrüchten und Fischsorten an. Ich mag beides und die Fischsuppe von der Speisemeisterei ist auf jeden Fall knapp 15€ wert. Natürlich nicht ganz günstig, aber extrem sättigend, so dass ich sagen würde, wenn ihr nicht ganz so viel Hunger habt, reicht sie sogar als Hauptgericht. Die Einlage war Qualitativ top und ich ließ es nicht nur bei einem „Probierlöffel“, sondern stibitzte meiner Begleitung fast die Hälfte. Genauso klasse ging es mit den Hauptgerichten weiter. Das Kotelett meiner Begleitung war zart, die Beilage appetitlich angerichtet und reichlich. Allgemein waren alle Portionen sehr großzügig bemessen. Der Nachbartisch, dessen Besetzung im Laufe des Abends zweimal wechselte, entschied sich für Pizza und Pasta und beides sah vorzüglich aus und wurde für die Gäste, welche es nicht schafften auch gerne eingepackt zum Mitnehmen. Was meinen Fisch angeht war ich auch zufrieden. Hier wird dieser zwar – wie auch im vor einer Weile besuchten Restaurant „Menzingers“ – etwas öliger zubereitet, dennoch war es sehr lecker. Gerade die Kombination Kürbis, Spinat, Fisch mundete mir sehr. Könnt ihr also alles getrost nach bestellen. Genauso wie die riesige, extrem gesunde 😉 Dessertvariation.

Alles in allem gibt es nichts, was gegen einen Besuch in der Speisemeisterei spricht. Im Gegenteil. Dafür sprechen auch die großzügige Terrasse, der kleine Bereich mit Spielplatz auf dem Gelände, der ausgesprochen freundliche und aufmerksame Service und das italienisch angehauchte und gemütliche Ambiente. Hier seid ihr genau richtig, wenn ihr es gemütlich mögt, gerne die Zweisamkeit genießt und parallel tolles authentisches Essen vorgesetzt haben wollt. Wenn das Restaurant voll besetzt ist, ist es zwar schon ein wenig lauter, dennoch ruhig genug um sich entspannt zu unterhalten, hier erwartet euch also keine ungemütliche und unentspannte Stimmung. Die Speisemeisterei gibt es schon seit 1999 und hat sich seit her zu einem immer beliebter werdenden Restaurant entwickelt. Nicht umsonst kehren hier immer wieder zahlreiche Stammgäste ein und genießen zum Beispiel die unterschiedlichen Mittagsgerichte und Menüs (Montag bis Freitag 12:00 Uhr – 17:00 Uhr). Ganz besonders beliebt seien laut einem netten Kellner vor Ort die Spaghetti Scampi. Werde ich demnächst mal kosten. Die Specials in der Speisemeisterei wechseln dreimal wöchentlich, dazu gibt es noch eine Wochenkarte und natürlich eine Standardkarte. Die Auswahl an Speisen ist also umfangreich und vielseitig.

Geöffnet ist das Restaurant täglich von 11:30 Uhr bis 0:00 Uhr, warme Küche gibt es von 12:00 Uhr bis 22:00 Uhr. Gezahlt werden kann mit Karte und Parken vor Ort mit dem PKW ist überhaupt kein Problem. Für die autolosen Leser unter euch – öffentlich kommt ihr auch mit Bus und Bahn zur Speisemeisterei. Ihr könnt neben euren nicht ganz geschafften Speisen übrigens alles vorbestellen und mitnehmen – egal ob Pizza oder Pasta. Probiert das Restaurant – wenn auch nicht so zentral gelegen – umbedingt aus. Ich war begeistert, mag das Ambiente und dass alle Mitarbeiter so freundlich sind. Solltet ihr das nächste mal auf der Suche sein, dann denkt an mich und die Speisemeisterei.

Ich komme wieder: Ja.

Besuchte Lokalität: Speisemeisterei La Trattoria
Adresse: Westerholzstraße 1, 81245 München
Website

Bilder:

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