+ + + Anzeige: Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit dem Café Luitpold. Vielen Dank! + + +

Neulich hatte ich am Abend – mitten auf der beliebten Münchner Briennerstraße einen kleinen Kurzurlaub. Ja wirklich – ich stand nach meinem Menü mit meiner Begleitung vom Tisch auf und fühlte mich wie im Urlaub nach dem Essen, umgeben von absoluter Erholung, guter Laune und Sommerstimmung. Wie ich das gemacht habe? 😉 Mit einem Besuch im Cafe Luitpold und dem sommerlichen Sunset Menü. Ich kann euch nur sagen: Ausprobieren – egal ob einfach nur als gemütliches Abendessen, als Geschenk zum persönlichen Anlass, als Überraschung oder als romantisches Date! Eigentlich würde ich am liebsten schon aufhören zu schreiben und euch komplett selbst herausfinden lassen, wie toll das Menü schmeckt und wie gemütlich es sich dort z.B. auf der großen Terrasse mit zahlreichen Tischen in der Sonne entspannen lässt – aber keine Sorge…es geht weiter. 😉

Wer meine Seite regelmäßig verfolgt weiß: Das Cafe Luitpold habe ich schon x-fach erwähnt, empfohlen, darüber berichtet und sogar vor einigen Monaten mit National Geographic zum Dreh besucht. Ich war und bin hier immer gerne. Ganz egal ob für ein leckeres Frühstück, einen erfrischenden Drink, ein entspanntes Mittagessen, ein Dinner oder nur schnell für ein Tütchen frischer (allerbester!) Petit Fours – ich komm einfach nicht am Cafe Luitpold vorbei und das ist nicht übertrieben. Weit gefehlt, wer bei „Cafe“ ans gängige „Oma-Cafe“ mit langweiligem Kaffee und einfachen Kuchen denkt. Die meisten Münchner kennen „das Luitpold“ im Grunde sicherlich schon und können meine Meinung bestätigen. Daher ein Aufruf an die junge Generation: Kommt vorbei ins Luitpold, vergesst das „Cafe“ davor und überzeugt euch selbst. (Vielleicht seht ihr mich ja irgendwo in der Ecke beim Essen….)

Etwas genauer: Hier sitzt man entweder im mit meterhohen Decken versehenem Restaurant zwischen prunkvollen Säulen, an dunklen Tischen und in kleinen abgetrennten Sitzbereichen oder auch im wunderschönen, angrenzendem Vestibül. Das Luitpold kann direkt durch das wirklich atemberaubend schöne Vestibül betreten werden oder über den erwähnten Restaurantbereich, in welchem sich auch die beliebte Confiserie befindet. Hier gibt es wirklich Alles was schmeckt. (Und ich kann es nicht sein lassen, auch hier nochmals auf die besten Petit Fours Münchens hinzuweisen! Ihr müsst sie probieren!) Alle Backwaren, Pralinen und Co werden direkt vom Cafe Luitpold selbst hergestellt und dann in die riesige Auslage, welche gemeinsam mit der Bar den Restaurantbereich dominiert, ausgelegt. Ich habe es tatsächlich und ohne Übertreibung kein einziges Mal aus dem Cafe geschafft, ohne mir etwas mitzunehmen und wenn es nur – als ich es eigentlich schon raus geschafft hatte – eine Kugel frische Eis vom kleinen Eisstand des Cafe Luitpolds (für faire 1,20€) war. Dazu müsst ihr noch nicht mal eintreten, sondern könnt von der Straße aus zuschlagen.

Aber zurück zum Thema… Mein letzter Besuch ist erst einige Tage her und ich freute mich wirklich schon Wochen vorab darauf. Da ich ja unglaublich viel essen gehe muss ich zugeben, dass sich natürlich irgendwann – wie bei allem – die Routine einschleicht und sich die Vorfreude und Euphorie auf ein anstehenden Restaurantbesuch in Grenzen hält. Nicht so in diesem Fall. Auf das bevorstehende Sunset-Menü im Luitpold habe ich mich richtig gefreut. Ich hatte vorab reserviert (solltet ihr in den Abendstunden, zumindest zum Essen auch tun) und wusste also wann es so weit ist. An besagtem Abend bekam ich dann gemeinsam mit meiner Begleitung einen wundervollen Platz auf der Terrasse. Auf dieser stehen zahlreiche Tische – teilweise im Schatten direkt an der Hausfront platziert, aber auch mit direkter Sonneneinstrahlung. Das Ambiente ist wundervoll! Die Stühle sind beispielsweise der Originalbestuhlung aus dem anfänglichen 20. Jahrhundert nachgeahmt, die Tische sind am Abend mit weißen Tischtüchern gedeckt, ein kleiner Loungebereich mit Eckcouch zum gemütlichen Entspannen steht zur Verfügung, überall schöne blühende Blumen und insgesamt einfach ein tolles Fleckchen zum Sitzen – mitten in der Innenstadt.

Jetzt aber zum Menü: Direkt zum Einstieg gab es für mich und meine Begleitung einen erfrischenden Aperitif auf Bowle-Basis mit Champagner und frischen Beeren. Wundervoll und ich musste mich direkt beherrschen nicht das ganze Glas in einem Zug zu leeren. 😉 Relativ zeitgleich bekamen wir einen Brotkorb mit frischem gemischten Brot, Butter und feinem Basilikumpesto mit getrockneten Tomaten an den Tisch gebracht. Das Brot stammt im Übrigen – ich habe nachgefragt, weil es so schön fluffig und weich war – aus der Starnberger Bäckermeisterei Meier. Brot ist ja immer so eine Sache – man hat Hunger, weiß schon, dass es gleich was feines gibt und jetzt steht da so leckeres Brot vor einem. Das lockt natürlich und ruck zuck ist man satt vom Brotkorb. 😉 In diesem Fall habe ich mich aber zusammen gerissen und nur von jeder Sorte ein Scheibchen mit Pesto und Butter probiert. Sehr lecker und meine Disziplin hat sich gelohnt, da ich dann das wundervolle Menü noch mehr genießen konnte.

Begonnen wurde mit einer Burrata mit sonnengetrockneten Aprikosen und gerösteten Pinienkernen. Recht viel muss ich in diesem Fall nicht dazu sagen – seht euch das Foto an und ihr wisst wie es geschmeckt hat. Wirklich fein und auch perfekt bei dem heißen Wetter. (Burrata ist übrigens eine aus Kuhmilch gemachte Sonderform des Mozzarellas, in dessen Inneren sich Sahne und Mozzarellastränge befinden.) Schmeckt köstlich, sehr weich und in Kombination mit den Aprikosen als Starter unschlagbar. Begleitet wurde die Vorspeise von einem wundervollen 2013er Rosé – `Le Rosé´ Coteaux de Languedoc Rosé AC, Ma des Dames aus Frankreich. Als Hauptgericht gab es dann ein Thunfischsteak im Serranomantel auf nussigem Rucola und sautierten Datteltomaten. Wahnsinn! Der Thunfisch war wirklich der Hammer und ich hätte gut und gerne noch einen Teller verdrücken können, (ja ich kann viel essen…). Meine Begleitung hätte z.B. den Serranomantel um den Fisch herum nicht unbedingt gebraucht, nur um den Thunfisch intensiver zu schmecken, aber das buche ich mal unter der Kategorie „Luxusproblemen“. 😉 Ihr könnt natürlich selbst entscheiden, ob ihr diesen bei eurem Menü dazu wollt oder nicht. Getrunken haben wir zum gelungenen Hauptgang einen 2013er Sauvignon Blanc Klassik, Schneeberger aus der Steiermark. Sauvignon Blanc schmeckt mir persönlich neben Grauburgunder sowieso immer am besten und war in diesem Fall eine ausgesprochen stimmige Kombination mit dem Thunfisch. Last but not least: Das Dessert! Ein Buttermilchfrapée mit Blaubeereis. Ich denke es reicht aus, wenn ich euch sage, dass ich den Teller meiner Begleitung, welche früher auf einen Termin musste leer gefuttert habe. Alkoholisch wurden wir auch hier wieder bestens versorgt und zwar mit einem italienischem Süßwein, nämlich einen „I Capetelli“ aus Italien, Jahrgang 2008. Ich mag sowieso alles was süß ist, aber dieser Wein – mmmmh – solltet ihr kosten.

Erwähnt sei außerdem, dass ihr die genannten Weine und viele weitere bald auf der neu überarbeiteten und mit zahlreichen edlen Tropfen bestückten Weinkarte findet. Den italienischen Süßwein und auch den Rosé müsst ihr unbedingt ausprobieren, bzw. bucht am besten gleich für euch und eure liebsten das Menü. Preislich liegt dieses 36€ definitiv im fairen Rahmen, oder wo bekommt ihr ein Dreigang-Menü in Spitzen-Ambiente auf diesem Niveau in München? Solltet ihr gänzlich auf Fisch und Fleisch verzichten, ist mit einem Limonenrisotto statt dem Thunfisch auch für Vegetarier alles save. 😉

Falls ihr euch schon lange denkt „Bianca, jetzt mach mal ein Punkt!“ Gleich! 😉 Ich muss nämlich unbedingt noch von dem ebenfalls recht neuen Powerfrühstück (zwischen 08:00 Uhr bis 09:30 Uhr morgens) berichten. Das Cafe Luitpold bietet nämliche für 11,80€ pro Nase ein Frühstück mit Overnight-Oats, frischen Beeren und grünem Smoothie an. Der Smoothie besteht aus naturtrüben Birnensaft, Staudensellerie, Spinat, Gurke und Petersilie. Klingt sehr gesund – ist es auch und ein perfekter Start in den Tag. Ausprobieren! „Keine Zeit!“ gilt übrigens nicht – gibt es nämlich auch „To go“. 😉 Sollte euch das eindeutig zu grün sein – keine Panik. Alle Frühstücke im Luitpold sind lecker, sättigend und fein. Ich hab schon fast die ganze Karte durch. Genauso wie die Hauptgerichte, wenn ich ehrlich bin. Egal ob es ein Gericht von der Standardkarte sein soll oder ihr euch eines der wechselnden Tagesgerichte (täglich bis 17:00 Uhr) schmecken lasst – denkt künftig öfter an das Luitpold, wenn ihr in der Innenstadt seid. Ihr werdet es nicht bereuen.

Das Sunset Menü solltet ihr zack zack buchen. Erstens weil es sich lohnt, zweitens weil alles Schöne vergänglich ist (sprich das Menü nicht ewig verfügbar) und sich eure Freund oder Freundin sicherlich freut, wenn ihr mit etwas Kulinarischem überrascht. Gutscheine stellt das Cafe Luitpold auch aus. Glaubt mir! Es funktioniert. 😉

Ich komme wieder: Bin schon auf dem Weg. 😉

Besuchte Lokalität: Cafe Luitpold
Adresse: Briennerstraße 11, 80333 München
Website:  Cafe Luitpold

Bilder:

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