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Neuhaus Pralinen | feinste belgische Pralinen – Ich bin sehr viel in der Münchner Innenstadt unterwegs, was natürlich auch daran liegt, dass es immer viel Neues zu entdecken gibt und hier und da Läden sind, die man im Trubel des Alltags bis dato vielleicht übersehen hatte. Einer, bei dem euch das auf keinen Fall passieren sollte ist „Neuhaus“, bzw. „Neuhaus – Brussels 1857“. Der Name verrät es schon: Die Marke Neuhaus stammt aus Belgien. Spezialisiert auf feinste Pralinen seit 1857. Aber nicht irgendwelche Pralinen, sondern die wohl hochwertigsten und feinsten belgischen Pralinen, die es gibt. Hergestellt ausschließlich und zu 100% aus besten und hochwertigsten Zutaten, welche ausschließlich in Belgien – egal wo ihr sie auf der Welt auch kauft und genießt – hergestellt werden. Ich gehöre inzwischen ganz klar zu den zahlreichen Neuhaus-Fans und war nicht nur einmal im Münchner Store auf der Theatinerstraße. Wer Neuhaus noch nicht kennt und Schokolade mindestens genauso liebt, wie Qualität, der wird es mir gleich tun. Doch was macht Neuhaus aus?

Neuhaus Pralinen

Die Gallerie

Ein Einblick in die Geschichte von Neuhaus

Wie die Faust aufs Auge, passt das diesjährige 160-jährige Jubiläum von Neuhaus, um einen „Blick hinter die Kulissen“ zu werfen. Das tue ich, wie ihr als meine Leser wisst, grundsätzlich sehr gerne. Wäre es uns also möglich exakt 160 Jahre in der Zeit zurück zu reisen, würden wir Jean Neuhaus, ehemaliger Apotheker und Firmengründer, wohl gerade dabei über die Schulter schauen können, wie dieser über seiner Medizin brütet und dabei rätselt, wie man diese denn geschmacklich genießbarer machen könnte. Seine Apotheke eröffnete dieser im Jahr 1857 in der prachtvollen Galerie de la Reine in Brüssel. Kurzerhand entschied sich Jean Neuhaus damals nach langem tüfteln letztendlich dazu, seine Arzneimitteln mit Schokolade zu überziehen und diese so besser verkaufen zu können. Der erste Schritt gen „Neuhaus Pralinen“ war getan. Sein Enkel, Jean Neuhaus der 2., erbte die Leidenschaft für Schokolade und ersetzte die bittere Medizin durch wohlschmeckende Füllungen.Dadurch erfand er im Jahr 1912 die Belgische Praline. Und so lag es auf der Hand, dass folgend immer mehr und mehr Neuhaus-Familienmitglieder von Generation zu Generation die Geschichte der Praline formten und Neuhaus immer bekannter wurde. Über die Jahre wurde das belgische Unternehmen mehr und mehr der Inbegriff für beste belgische Pralinen – weit über die Landesgrenzen hinaus. Das Image hält sich bis heute und bestätigt sich schon beim allerersten verkosten einer Neuhaus-Praline – in meinem Fall in München.

Neuhaus Pralinen

Neuhaus in München

Was macht die Neuhaus Pralinen aus?

„Zerlegt“ in ihre einzelnen Komponenten, spielen bei einer jeden Neuhaus-Praline sowohl die Zutaten, deren Herkunft und Qualität, das Handwerk selbst, wie auch das gesamt „Drumherum“ (Verpackung, Präsentation, Einkaufserlebnis, Besuch im Laden und natürlich der Geschmack) eine entscheidende Rolle. Stimmt einfach alles, entsteht „Perfektion“ zum Naschen. Einige Fakten der Herstellung lassen erahnen, warum sich die Pralinen so deutlich von anderen abheben und was die Neuhaus Pralinen so besonders macht.

Alles beginnt mit den richtigen Rohstoffen für die jeweilige Rezeptur der Praline. Bis ein solches bei Neuhaus übrigens als „fertig entwickelt“ gilt, vergehen schon auch mal gut und gerne zwei Jahre. Ausschließlich edelste Zutaten – ausgewählt nach Herkunft, Qualität und Geschmack – werden verwendet. So landet beispielsweise in der wohl wichtigsten Komponente, der Kuvertüre, ausschließlich feinste aus der Kakaobohne gepresste Kakaobutter und auch die anderen Zutaten sind von bester Qualität. Beispielsweise ein näherer Blick auf die Auswahl und Bezugsorte der verschiedenen Sorten verwendeter Nüsse dürfte aufklären: Die Haselnüsse stammen bevorzugt aus dem italienischen Piemont sowie aus dem türkischen Raum am Schwarzen Meer; die Mandeln, welche sortiert, gereinigt und vor Verwendung per Hand kontrolliert werden, kommen aus Kalifornien und Portugal; die qualitativ hochwertigen Walnüsse aus Frankreich/Périgord, die Pekannüsse aus den USA und die Pistazien aus Asien und dem Iran.

Ein Großteil der Neuhaus Pralinen wird seit jeher in liebevoller Handarbeit und nach Originalrezept hergestellt. Das genaue Schokoladenrezept selbst, ist natürlich ein Geheimnis.

Neuhaus Pralinen

Die History Collection

Die Pralinen

Hergestellt werden sie wie erwähnt alle und ausschließlich in Belgien und zwar in den unterschiedlichsten Varianten und Formen mit den verschiedensten Füllungen. Das „Juwel“ von Neuhaus dürfte die Praline „Caprice“ sein, welche 1958 anlässlich der Brüsseler Weltausstellung von Adelson und Pierre de Gavre, dem Schwiegersohn von Jean Neuhaus 2., kreiert wurde. Sie sticht durch ihre besondere Form heraus und besteht aus einer Krokanthülle gefüllt mit feinster Vanille Buttercreme und dick ummantelt von köstlicher dunkler Schokolade. Selbige Geschichte, teilt sich die Zwillings-Praline „Tentation“, mit selbiger Form, gefüllt mit einer cremigen Kaffée Ganache und ummantelt von Milchschokolade. Wie ich selbst schon feststellen durfte, sehr köstlich  mit einer interessanten Textur. 2010 zur Shanghai-Weltausstellung dann, 50 Jahre später, wurden die Pralinen „Désir“, „Plaisir“ und „Sèduction“ geboren. Zusammen bilden diese fünf Pralinen die Kollektion „Irresistibles“  und so ging es immer weiter. Bis heute wurden so über 70 verschiedene Kreationen und mehrere Kollektionen geschaffen. Erwähnenswert dürfte neben den Pralinen „Jean“ und „Louise“, auch noch die „Cornet Doré“-Praline sein – ein zierlich goldenes Hörnchen, gefüllt mit einer Gianduja (cremige Haselnuss-Kakao-Mischung) -, welche weltweit zu den Top3-Neuhaus Pralinen gehört. (Gibt es auch in Form mit vielen Piemont-Haselnüssen als „Cornet Caramel & Crunchy“.

Alle Kombinationen aufzuzählen, würde deutlich den Rahmen sprengen. Versprechen kann ich euch allerdings, dass ganz wundervolle Kreationen dabei sind. Wenn ihr euch nicht entscheiden könnt, welche ihr zuerst probieren wollt, bzw. was euch gegebenenfalls schmecken könnte, bietet sich wohlmöglich am besten eine der tollen Kollektionen an, welche verschiedenste und auch limitierte Pralinen enthalten.

Kollektionen, Sondereditionen und Co.

Neben den Pralinen, welche stückweise in den Läden von Neuhaus gekauft werden können, werden natürlich auch diverse Kollektionen angeboten. Auch hier zeigt Neuhaus mit stets neuentwickelten Ideen, welch hohen Stellenwert Qualität in Verbindung mit Exklusivität und Genuss hat. So haben schon diverse Chefköche, Chef Pâtissiers, Künstler und bekannte belgische Namen für und mit Neuhaus Pralinen kreiert.

Ein Klassiker unter den dauerhaften Kollektionen ist beispielsweise die edel türkis-goldfarben verpackte „History Collection“, welche die interessante Neuhaus Familien- und Firmengeschichte in 14 unterschiedlichen Pralinen (2 Lagen, insgesamt 28 Pralinen) erzählt (Teil dieser sind zum Beispiel die erwähnten Pralinen „Caprice“, „Tentation“, „Cornet Doré“). Auch exklusiv: Die Kollektion „Haute Pâtisserie“, welche euch durch die von neun internationalen Chef-Pâtissiers kreierten Pralinen, auf eine kulinarische Entdeckungsreise schickt. Hierbei wurden überraschende, traditionelle und jeweils lokale Geschmäcker zu spannenden Kreationen zusammen gestellt. Anders der Restaurantführer „Gault & Millau“, welcher gemeinsam mit Neuhaus für die Kollektion „Sommelier“ Pralinen auswählte, welche eine perfekte Verbindung mit alkoholischen Getränken eingehen. Auch dazu gehören die Kollektionen „Magritte“ (angelehnt an die belgische Künstler- und Ausstellerin), „Vintage Ballotin“, welche die Erfindung des Ballotin im Jahr 1915 durch Louise Agostini (Ehefrau des Gründers) ehrt; die Kollektion „Champagne“ – selbsterklärend – und diverse Saisonkollektionen. Jährlich bringt Neuhaus davon zweit Stück (Sommer-Kollektion und Winter-Kollektion) heraus, welche nur für begrenzte Zeit verfügbar sind.

Neuhaus Pralinen

World´s Top Chefs Kollektion

Einer meiner persönlichen Favoriten und von mir auch verkostet, ist die aktuelle „Word´s Top Chefs“-Kollektion. Bei Pralinen ist die Verpackung für den Beschenkten in der Regel wohl eher nebensächlich. Allerdings dürfte die Aufmachung dieser aus 27 Pralinen bestehenden Kollektion mehr als begeistern (seht selbst). Bei diesen Pralinen haben neun weltberühmte Chefköche/Chef Pâtissiers jeweils eine exklusive Praline für Neuhaus kreiert. Jeder Mitwirkende zeigt mit drei unterschiedlichen Pralinen und deren Rezeptur eine ihm am Herzen liegende Jugenderinnerung auf. So sind sowohl Kreation mit Mandel, Haselnuss und Kokosnuss, aber auch Kombinationen mit Spekulatius, Limone, grünem Tee, Kaffee oder Erdbeere – mal mit dunkler, mal mit reiner Milchschokolade – in der schicken gelben Packung. (Wer mir also eine Freunde machen will… ;-))

Hardfacts und persönliche Infos

Zu erzählen gibt es noch unendlich viel von Neuhaus. Kein Wunder, bei 160 Jahren Firmen- und Genuss-Geschichte. In den kommenden Monaten lasse ich euch immer wieder mal an meinen Neuhaus-Besuchen teilhaben, zeige euch neues, traditionelles, köstliches und exquisites von Neuhaus. Neuhaus gibt es in 40 Ländern auf der ganzen Welt mit über 1.500 Verkaufsstellen. Gelernt habe ich wieder einmal mehr: Qualität ist schmeckbar und so dürfte selbst der „größte Laie“ erkennen, dass Neuhaus weiß, wie man gute Pralinen macht. Das beweist nicht nur jede einzelne Rezeptur, sondern auch die Perfektion in den kleinen Details. Ganz klar, unumstritten gibt es viele gute Pralinen, doch was macht sie unverkennbar? Nein mehr noch, was macht sie so besonders, dass selbst der Belgische Hof den Neuhaus-Pralinen verfällt und auf der ganzen Welt danach verlangt wird? Das habe ich nun ein bisschen mehr verstanden und ich hoffe ihr auch. Und ob ihr´s glaubt oder nicht: Ich hab welche in meiner Küche stehen und davon hol´ ich mir jetzt eine…


Kontakt für Anfragen – Neuhaus Pralinen

Neuhaus – Brussels 1857 | München: Theatinerstraße 3, 80333 München
Onlineshop & Website 
Öffnungszeiten (München): Montag bis Samstag von 10:00 Uhr – 19:00 Uhr
Kontakt via Telefon: 089 224 177