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Biancas Tasty Tour Flughafen MuenchenSchuhbecks Flughafen München – Als Ur-Münchnerin und Bayerin schlug bei diesem Test mein Herz natürlich gleich höher. Als Fan bayerischer Schmankerl und exquisiter Küche kommt man in München ja kaum an Alfons Schuhbeck und dessen Gourmet-Küche vorbei. Der Flughafen München, das Tor in die Stadt bzw. in die Welt hinaus, bietet seit April 2016 – sprich der Eröffnung des neuen Satellitenterminals – nun auch die Möglichkeit an, die Köstlichkeiten Schuhbecks zu testen – und zwar in dem im Terminal 2, Gate K befindlichen Restaurant samt Shop, Take Away Bereich und gemütlichen Fullservice-Restaurant. Die einzig traurige Nachricht: Wer nicht landet, (oder abfliegt) kommt hier leider nicht hin, da es hinter der Sicherheitskontrolle liegt. Inzwischen fliegen aber immer mehr und mehr Flugzeuge vom neuen Abflugbereich ab und so dürfte es auch für euch die Möglichkeit geben, das Schuhbecks zu testen.

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Das Schuhbecks am Flughafen München

Was erwartet euch im Schuhbecks Flughafen München?

Angeboten wird natürlich bayerische Küche. Was das Schuhbecks am Flughafen München in meinen Augen sehr gekonnt umsetzt: Bayerisches Lebensgefühl. Sprich, wenn ihr erst mal sitzt, vergesst ihr glatt, dass ihr am Airport und z.B. nicht mitten am Platzl in der Innenstadt seid. Das klappt durch gemütliche Atmosphäre, ansprechendes Ambiente mit vielen Details und ein insgesamt stimmiges Konzept in der Umsetzung. Bevor wir zum Restaurant kommen auch noch ein Hinweis auf den dazu gehörigen Schuhbecks Shop, direkt neben der separaten Backstube mit frischen Broten und Schmankerl „To Go“. Dort könnt ihr euch Gewürze von Alfons Schuhbeck mitnehmen und auch die unterschiedlichsten seiner Bücher kaufen. Viele der Gewürze und Gewürz-Geschenksets, welche es vor Ort gibt werden auch für die Verfeinerung der bayerischen Gerichte von der Speisekarte verwendet.

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Die Vorspeise: Geräucherter Lachs

Ambiente und Speiseangebot

Das Ambiente des Restaurants selbst ist gemütlich und man will gerne verweilen. Unterschiedliche Sitzbereiche, Hochtische, große Gruppentische, Zweiertische, oder auch die Möglichkeit, in der separaten und nett mit frischen Kräutern im Glas dekorierten Kräuterlaube Platz zu nehmen, sind geboten. Insgesamt passen an die 35 mit frischen Kräutertöpfchen versehenen Tische 140 Personen in das Restaurant. Während es im To Go bzw. Take-Away-Bereich direkt beim Restaurant eher kleinere Schmankerl, also Fleischpflanzerl, belegte Baguettes, Schuhbecks Pausenbrote, Leberkäse und Co gibt, stehen auf der Speisekarte des Restaurants unterschiedliche Hauptgerichte aus der bayerischen Küche. Unterteilt in Vorspeisen, Suppen, Wurst und Brotzeiten, Hauptgänge, Nudel- und Veggi-Gerichte, Salate und Desserts. Die Karte ist nicht all zu groß, in jeder Kategorie stehen zwei bis vier Speisen zur Auswahl. Sowohl Klassiker, als auch etwas ausgefallenere Kreationen werden angeboten. An Vegetarier wird wie gesagt auch gedacht. Eines haben alle Gerichte gemeinsam: Sie werden nach Schuhbecks Art kreiert, sprich sind von bester Qualität aus guten Zutaten und mit Gewürzen und Besonderheiten zubereitet und angereichert.

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Der Schweinsbraten mit Knödel

Auswahl und Bewertung der Speisen

Gemeinsam mit meiner Begleitung studierte ich die Karte. Klar war: Eine Vorspeise muss her. Nicht zu üppig, da ja noch ein bayerisches Hauptgericht rein passen muss, aber eben doch ein kleiner Vorgeschmack. Wir entschieden uns für den „Geräucherten Lachs“ (für 12,50€)  mit Roten Äpfeln (also Roter Beete), Crème fraîche, knackigem Rucola und Chili-Vanille-Salz. Hier hätten wir zum Beispiel schon eines der Schuhbecks Gewürze im Einsatz. Bei den Hauptgerichten wählten wir ganz klassisch ein „Wiener Schnitzel vom Kalb“ mit Kartoffel-Meerrettichsalat und Preiselbeeren (für 21€) und den „Bayerischen Schweinsbraten“ mit Dunkelbiersauce, Kartoffelknödel und Speckkraut (für 14€). Beim Bestellen wurden wir ganz nett gefragt, ob wir etwas bei den Beilagen ändern möchten, blieben aber bei der klassischen Variante. Was die Preise angeht gibt´s erst mal nichts zu motzen, bzw. liegt das Schnitzel mit 21€ ganz klar im Münchner Durchschnitt bis oberen Drittel. Der Schweinsbraten ist vielleicht 2 – 3 € höher angesetzt als der Durchschnitt, bricht aber auch klar bei Qualität und Geschmack im positiven Sinne aus. Die Vorspeise samt zwei kleiner Teller und Brotkorb (das Brot kommt von der Bäckerei Heinze) mit gemischten, kleinen „Puppensemmelchen“ wurde und zackig serviert, genauso wie unsere Flasche stilles Mineralwasser (…irgendwo muss man ja Kalorien sparen…).

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Das Kalbsschnitzel

Die Vorspeise war fein. Der Lachs war – das stellte man schon allein an der Farbe vor dem Kosten fest – super frisch und von Top-Qualität. In Kombination mit der Roten Beete war die Vorspeise ein gelungener Einstieg. Wer wirklich nur einen kleinen Happen schnappen möchte, der hat damit zum Beispiel eine gesunde Variante gefunden. (Andere Vorspeisen wären z.B. „Gepökeltes Haxerl vom Spanferkel“ (9€) oder ein vegetarischer „Vitalsalat Avocado“ (9,5€). Wer sich mit einer Suppe aufwärmen will, kann dies mit einer „Bayerischen Kartoffelcremesuppe“ (8€) oder einer „Fischsuppe mit verschiedenen Edelfischen“ (9,50€) tun. (Diese soll übrigens der Renner sein! Uns war sie als Vorspeise zu viel, aber ich komme definitiv nochmal für die Suppe, auch weil sie das Gewürz „erotisches Curry“ (nein, nicht exotisch, sondern erotisch) enthält. Nun gut. Die Vorspeise war verputzt, wir waren zufrieden und kurz danach kamen Kalbschnitzel und Schweinsbraten. Die Portionen üppig, keine Frage. Satt werden, dass könnt ihr hier auf jeden Fall. Mein Fleisch – so wie es sich gehört zwei einzelne Stückchen Fleisch – war göttlich. Super dünn, perfekt gold-gelb paniert mit einer dünnen und köstlichen Panade versehen. Dazu ein separates und nicht minder großes Schälchen wunderbarer Kartoffelsalat. Mir gefiel, dass der Meerrettich oben drüber gestreut war, sprich nicht der ganze Salat Schärfe besaß. Das Preiselbeerschälchen, sowie das ganze Fleisch verputzte ich restlos. Der Schweinsbraten meiner Begleitung – ich mopste mir ein Stückchen – war auch klasse. Eine tolle Kruste, ausreichend Sauce, zwei große Scheiben Fleisch, ein Knödel aus dem Bilderbuch samt Brotstückchen innen und gerösteten Semmelbrösel on Top. Es gab nichts auszusetzen. Gerade bei bayerischen Klassikern bin ich anspruchsvoll, das gebe ich zu. Da hat man einfach einen bestimmten Anspruch im Kopf und der will erfüllt sein. Im Schubecks werdet ihr nicht enttäuscht. Versprochen. Wie gesagt – wer es nicht ganz so klassisch mag, der bestellt sich Nudeln (z.B. „Spaghetti mit Garnelen“ (16,50€)“ oder „Tagliatelle Mediterran“ (15€)) oder auch „2 Stück vegetarische Spinatknödel“ (15€). Fündig werdet ihr bestimmt und für die „Siaßn“ unter euch gibt´s Apfelkücherl (8€) oder auch „Süße Herzlichkeit“ (9€) – ein Schokoladen-Ingwer-Mousse im Glas.

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Gemütlich, oder?

Frühstücksangebot und Hardfacts

Wer richtig früh auf der Matte steht, der hat auch die Möglichkeit (zwischen 07:00 Uhr bis 10:30 Uhr) dort das Schuhbecks Frühstückspaket mit Rührei oder Spiegelei, Bacon, frischen Brötchen, O-Saft, Butter und Marmelade sowie Kaffee oder Cappuccino (für 14,90€) zu kosten. Das war natürlich bei meinem Besuch nicht machbar, aber wer weiß – vielleicht fliege ich ja mal früh morgens von dort ab, dann schaue ich vorbei.

Das Schuhbecks hat von 07:00 Uhr morgens bis 22:00 Uhr geöffnet. Regulär könnt ihr euch bis 21:30 Uhr noch warme Gerichte bestellen, hungrig muss aber niemand gehen und so werden bis Ladenschluss immer einige Köstlichkeiten angeboten. Wenn ihr reservieren wollt, solltet ihr das hier via Mail () tun. Die Take Away Snacks aus dem gesamten Bereich dürft ihr natürlich auch im gemütlichen Restaurant verzehren, bzw. könnt ihr den Schweinsbraten auch mit ans Gate nehmen und dort essen. Soll´s immer wieder geben… 😉 Ach ja…auch im Restaurant liegen überall die Bücher von Alfons Schuhbeck aus, an die Wänden sind einige Rezepte geschrieben und ihr könnt schon während dem Essen stöbern. Hebt aber unbedingt einmal den Kopf und begutachtet die Decke der Location – mehr verrate ich nicht.

Persönliches Fazit

Ich komme definitiv wieder. Eines der besten Schnitzel, die ich seit langem gegessen habe. Tolles Ambiente und super netter sowie aufmerksamer Service. Einen Besuch kann ich euch nur empfehlen.

Ihr habt Lust alle bisherigen Gastro-Tests meiner #biancastastytour durchzulesen? Dann klickt euch durch meine Restaurants am Flughafen München – Seite.

Besuchte Lokalität: Schuhbecks
Getestet: bayerische Spezialitäten
Adresse: Terminal 2, Abflug, Gate K – hinter der Sicherheitskontrolle
Website



Bilder: