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Das „Tiroler Maronibrot“ von Rischart ist wieder da! |  Passend zum aktuellen Herbst hält die Münchner Traditionsbäckerei Rischart erneut ein herbstliches Brot in ihren Bäckertheken für uns bereit: Das  köstliche „Tiroler Maronibrot“ – ein 300 Gramm schweres Weizenmischbrot aus 90 % Weizen- und 10 % Roggenmehl. Da ich schon immer ein großer Fan von den beliebten Esskastanien für kältere Tage bin und das köstliche Brot schon von letztem Herbst kannte, ging es für mich natürlich direkt zum Broteinkauf in meiner Stamm-Niederlassung von Rischart. Bepackt mit dem wieder verfügbaren, saisonalen Herbstbrot, stand einer intensiven Verkostung nichts mehr im Wege. Wie das Tiroler Maronibrot geschmeckt hat, was es so besonders macht und wie man ein Brot überhaupt richtig verkostet, erfahrt ihr nun.




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So sieht es aus, das Tiroler Maronibrot von Rischart

Herbstzeit ist Maronizeit – Das köstliche Tiroler Maronibrot von Rischart

Wie sieht es bei euch aus? – Esst ihr auch gerne Maroni – die allen bekannten braunen Früchte mit harter Schale und edlem sowie essbarem Kern? Und könnt ihr auch einfach nicht an den kleinen, meist in der Stadt platzierten Maroni-Ständen vorbeigehen, ohne euch eine Tüte mitzunehmen? – So geht es mir zumindest immer dann, wenn die Temperaturen sinken und man sich gerne ein wenig von innen heraus aufwärmen möchte.

Umso größer war somit auch meine Vorfreude, als ich erfuhr, dass Rischart auch für den diesjährigen Herbst ein köstliches Brot mit Maroni in das umfangreiche Brotsortiment aufgenommen hat. Wer das Brot bis dato noch nicht kennt, der sollte unbedingt probieren, denn in dem Tiroler Maronibrot von Rischart sind neben Weizenmehl (90 %) und Roggenmehl (10 %) auch feine Maroni verarbeitet. Wer sich fragt, ob man diese überhaupt wirklich aus dem Brot herausschmeckt – ja, tut ihr. Sogar wenn euer Brot reichlich belegt ist, denn durch die innerhalb des Brotes verarbeiteten Maroni, bekommt das Brot ein nussiges und leicht süßliches Aroma – dazu aber gleich noch mehr.

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Ein nussiges und süßes Aroma kommt durch die Maroni zu Stande

Wissenswertes über Maroni (Esskastanien)

Bevor es jetzt an die Verkostung des Tiroler Maronibrot von Rischart geht, noch ein paar wissenswerte Fakten über die beliebten Esskastatien. Wusstet ihr beispielsweise, dass die Esskastanie auch „Edelkastanie“, „Echte Kastanie“, „Keschde“ (Pfalz) oder „Keschtn“ (Südtirol) genannt wird und die einzige essbare Kastaniensorte ist? Dazu wurde sie vor einigen Jahren (2018) zum ‚Baum des Jahres‘ gewählt, wird bis zu 25 Meter hoch und gilt, durch ihre essbaren Früchte und das gut zu verarbeitende Holz, in ganz Süd- und Westeuropa als einer der beliebtesten Baumpflanzen.

Die Geschichte der Maroni reicht übrigens weit zurück. Schon im Mittelalter galt die Edelkastanie als Hauptnahrungsmittel für Südeuropäer, wobei sie ihren Ursprung weit weg von Europa, in Kleinasien, hat. Heute wächst der beliebte Baum in allen warmen süd- und westeuropäischen Gebieten sowie in seiner Heimat Asien und auch in Süddeutschland. Funfact: Die uns allen bekannte und optisch sehr ähnliche Rosskastanie ist übrigens nicht mit der Marone verwandt und sollte auf keinen Fall gegessen werden. Wer also Kastanien sammeln geht, um sich sein Maronibrot zu backen, der hat sich zu früh gefreut und sollte stattdessen lieber direkt bei Rischart vorbeischauen. 😉

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Jeder weiß: Mit dem richtigen Brot ist ein Butter-Schnittlauch-Brot nahezu unschlagbar

Ran an die Verkostung – Brot richtig verkosten

Jetzt aber! Wir verkosten das Tiroler Maronibrot zusammen. Damit ihr das auch richtig macht, gibt’s ein paar Tipps, wie man ein Brot „professionell“ richtig verkostet. 🙂 Natürlich ist euch freigestellt, wie ihr euer Brot esst, den höchsten Genuss erlebt ihr allerdings, wenn ihr dieses mit allen Sinnen verkostet. Achtet als erstes Mal auf die Kruste. Wie fühlt sie sich an? Ist sie rau, mit Körnern belegt, glatt, bemehlt, weich, oder eher rösch? Für viele ist die Kruste eines Brotes das A und O. Habt ihr diese inspiziert, könnt ihr euer Maronibrot in der Mitte aufschneiden. Schneidet mit einem guten Messer und leichtem Druck zügig eure Scheibe ab; quetscht dabei die Kruste nicht unnötig zusammen. Habt ihr euer Brot halbiert, könnt ihr mit sanftem Druck auf die Krume – der innere teigige Teil des Brotes – prüfen, ob euer Brot eher elastisch ist, sich weich, trocken, fest oder feucht anfühlt – alles Kriterien, die euch viel über euer Brot verraten.

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Ob pur, mit Käse und Wein, oder mit Butter – das Maronibrot überzeugt auf ganzer Linie

Schneidet euch dann eine eurer Hälften Maronibrot in Scheiben. Nehmt euch eine Scheibe und riecht ruhig auch mal an eurem Brot. Ich persönlich finde, dass man hier schon einen deutlichen Unterschied bei dem köstlichen Tiroler Maronibrot von Rischart erkennt. So riecht man das nussig und süßliche Aroma deutlich heraus und die Nase nimmt eine angenehme Süße wahr. Auch könnt ihr gezielt einmal an der Kruste und auch an der Krume riechen, um den Unterschied zu erkennen und die Frische des Brotes wahrzunehmen.

Beim ersten Bissen solltet ihr auf jeden Fall sowohl Krume, als auch Kruste im Mund haben. Kaut ihn gut und aufmerksam sowie intensiver als ihr vielleicht üblicherweise kaut. Ihr werdet merken, der Geschmack verändert sich im Verlauf des Kauens und das angenehm-süßliche Aroma entfaltet sich in eurem Mund. Findet für euch heraus: ‚Wie schmeckt das Brot?‘, ‚Was schmecke ich alles?‘, ‚Erkenne ich die Aromen, die ich zuvor gerochen habe?‘. Überlegt euch auch, zu welcher Speise ihr euer Brot kombinieren und womit es euch besonders gut schmecken würde. So habt ihr wirklich alles aus eurem (Maroni)brot rausgeholt, was geht.

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Mein Herbst-Tipp: Das Tiroler-Maronibrot!

Ich habe mein frisches Maronibrot nach den obigen Kriterien verkostet und muss sagen, dass ich wirklich sehr begeistert bin. Ich würde sogar behaupten, dass es sich neben dem Walnussstangerl, der Blütenkruste und dem Pane Nero Di Pomodori von Rischart zu meinen neuen Favoriten einreiht. Schon der erste Bissen lässt euch sofort erkennen, dass ihr ein geschmacklich sehr besonderes Brot im Mund habt – die Süße und das nussige Aroma sind ideal rauszuschmecken. Für mich ist das Brot eines der wenigen Sorten, das ich auch gerne pur esse.

Ganz besonders gut, passt das Tiroler Maronibrot übrigens zu einem milden Käse und einem Glast gutem Rotwein. Mir persönlich hat es aufgrund seiner Süße auch gut mit gesalzener Butter, Schnittlauch und Kresse oder auch pur zu einer Kürbissuppe geschmeckt – ein echter Allrounder eben. Da es selbst sehr intensiv schmeckt, braucht ihr nicht zwingend allzu starke Geschmackskomponenten als Belag oder Zusatz, probiert euch am besten einfach durch.

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Wie würdet ihr euer Maronibrot kombinieren?

Übrigens: Solltet ihr das Maronibrot vergleichend mit einem oder mehreren anderen Broten verkosten, gilt bei einer Brotverkostung immer: „von hell und mild im Geschmack, bis hin zu dunkel und geschmacksintensiv verkosten“. Schneidet euer Brot erst an, wenn ihr auch wirklich verkostet bzw. Lust auf eine Scheibe habt, sonst wird es wesentlich schneller trocken und hart.

Ich bin sehr gespannt, was ihr zum Tiroler Maronibrot von Rischart sagt und ob ihr genauso begeistert sein werdet wie ich. Der 300 Gramm-Laib Maronibrot kostet 3,54 Euro und ist in jeder Rischart Niederlassung für euch zu bekommen. Meinerseits ganz klar: Daumen hoch!

+ + + Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit der Max Rischart´s Backhaus KG. Vielen Dank! + + +




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