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ESSEN AM TEGERNSEE – Gastro-Tour | Tag 3: Rottach-Egern – Ingesamt dauert sie fünf Tage, meine Tour rund um den wunderschönen Tegernsee. Bad Wiessee, Kreuth, Rottach-Egern, Tegernsee und Gmund, sind die fünf Stationen. Jeden Tag eine Gemeinde, vollgepackt mit schmackhaften Highlights. An Tag eins war ich auf kulinarischer Misson in Bad Wiessee unterwegs (Artikel „ESSEN AM TEGERNSEE – Gastro-Tour | Tag 1: Bad Wiessee“), der Folgetag brachte mich nach Kreuth (Artikel „ESSEN AM TEGERNSEE – Gastro-Tour | Tag 2: Kreuth„) und inzwischen ist der dritte Tag rum und ich durfte Rottach-Egern von seiner „köstlichen“ Seite kennenlernen.

Essen am Tegernsee Bad Wiessee Kreuth Tegernsee Rottach Egern Gmund-76

Das „Gäuwagerl Dreierlei“ bei Station 1 in Rottach-Egern

Gemeinde 3: Essen am Tegernsee | Rottach-Egern

Die am Südufer des Sees gelegene Gemeinde Rottach-Egern dürfte unumstritten jene Gemeinde sein, welche der Münchner wohl als erstes ansteuert, wenn sich am Wochenende ins Auto gesetzt und gen Berge und See gefahren wird. Jeder kennt Rottach-Egern, hat schon einmal „Genuss-Zeit“ vor Ort verbracht, die Natur genossen und/oder dort gegessen. „Gut essen“in Rottach ist – auch laut zahlreichen Ortsansässigen und Seebewohnern – kein Problem. Hier lockt sowohl die gehobene Sterneküche (…bald mehr dazu…), als auch altbayerische Wirtschaften, Luxus-Hotels und heimelige Gasthäuser. Immer wie ein kleiner Kurzurlaub, ist ein Besuch in Rottach-Egern für mich. Ob die Anziehung Rottachs nun am landschaftlichen Flair, gelegen am Fuße des Wallbergs, oder dem reichhaltigen Angebot an Kunst, Boutiquen, Natur und Kulinarik liegt, weiß ich nicht, dafür aber, dass es mir an diesem Tag vollumfänglich ganz exzellent geschmeckt hat. Ach ja…ein kleiner Tipp außerhalb meiner Gastro-Tour: Unbedingt auf den 1722 Meter hohen Wallberg mit dem Lift fahren und eine einzigartige Aussicht sowie bayerische Brotzeit mit Weitblick genießen. Jetzt aber auf zum Essen.

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Eine der beiden Vorspeisen aus der Fährhütte14. So lecker!

Station 1 und 2: Snack Café Gäuwagerl und Lunch in der Fährhütte14

Der dritte Tag  startete im mir bis dato unbekannten Café Gäuwagerl. Gepunktet hat das in einem wunderschönen bayerischen Landhaus gelegene Café eigentlich schon direkt nach dem Eintreten. Einmal wegen dem Schild „Lust auf hausgemachte Kaiserschmarrn, Kuchen, Torten, Rahmbrot und Brotscetta?“, zum anderen, weil der Geruch von selbigen einem schon auf der Türschwelle in die Nase steigt. Im urigen Gäuwagerl ist Selbstbedienung angesagt und so bestellt ihr euch an der Theke, was ihr wollt. Zur Auswahl stehen in erster Linie frische Kuchen, aber auch kleine Snacks und Gerichte: Die Gulaschsuppe (für 4,90 Euro), das „Gäuwagerl Dreierlei“ (mit Brot, Griebenschmalz, Frischkren und Obatzdn; für 5,90 Euro), Brotschetta (für 5,90 Euro) oder auch Raclettebrot (für 4,90 Euro). Auch einen Wurstsalat mit Brot (für 7,50 Euro) gibt’s. Ab halb zwölf Mittag rum, duften dann nicht nur die Kuchen, sondern auch verschiedene Rahmbrote (vegetarisch; mit Speck und Lauch oder mit Saibling; ab 7,50 Euro). Das Highlight dürften jedoch die hausgemachten Kuchen in verschiedenen Varianten sein. 3,20 Euro für Streusel- und Sandkuchen, 3,40 Euro für Käsesahne, Himbeertorte und Co. Da es Petrus bei meinem Besuch gut mit meiner Begleitung und mir meinte, nahmen wir einen sonnigen Platz auf der absolut idyllischen Innenhof-Terrasse – samt freiem Blick auf den Wallberg – ein. Getestet wurde „Brotschetta“ und das „Gäuwagerl Dreierlei“. Alles war frisch, einfach und unkompliziert angerichtet und genauso „einfach gut“. Die „Brotzeit“ ist gut, nicht aber aufwändig oder so, dass man dafür unbedingt kommen muss. Anders siehts da bei den hausgemachten Kuchen aus. Mein Käsekuchen mit Frucht war ein Traum, wunderbar saftig und fluffig. Der Blaubeer-Streuselkuchen von Begleitung Nr. 1 glich einer „Berry-Explosion“ am Gaumen und dürfte für jeden Blaubeer- und Streuselkuchen-Fan die geschmackliche Erfüllung sein. Begleitung Nr. 2 griff zur Himbeer-Sahne-Torte. Schön für’s Auge, aber aufgrund der Sahne geschmacklich nicht meins. Ganz gleich, ob ihr gerne wandert oder nicht, schaut hier unbedingt – notfalls mit dem Auto – vorbei. Das lohnt sich auch bei Regen, denn dann sitzt ihr halt einfach in einem der griabigen Stüberl. Das Café Gäuwagerl muss unbedingt auf eure „To do-“ bzw. „To go-Liste“. Für die warmen Tage gibt’s außerdem auch noch hausgemachtes Heumilcheis.

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Asiatische Sushi-Bowl mit frischem Thunfisch in der Fährhütte14.

Die Fährhütte14 – 2014 eröffnet, darum „14“ – ist klasse und war eines meiner persönlichen Highlights des Tages. Sie liegt direkt am See, bzw. sitzt ihr auf einer Terrasse überhalb des Sees, direkt neben dem angrenzenden Liegebereich der Anlage. In Worten zu beschreiben, wie es sich anfühlt hier auf der Terrasse am eingedeckten Tisch Platz zu nehmen, auf den glitzernden See samt Farbenspiel zu blicken und sich etwas von der gut sortierten und strukturierten Speisekarte auszusuchen, ist gar nicht so leicht. In Summe tut’s ein Wort: Kurzurlaub. Neben einer täglich wechselnden Empfehlung am Tisch, gibt es auch ein Drei-Gang-Menü, welches für 79 Euro inkl. einer Flasche Hauschampagner angeboten wird. À la carte locken zu Beginn diverse Vorspeisen (wir wählten „Buratta auf buntem Tomatensalat mit Basilikumpesto“ für 13 Euro und „Roh marinierten Thunfisch mit Teriyaki Marinade, Soja und Wakame Salat“ für 19 Euro). Weiter geht es mit Pasta-Variationen (ab 13 Euro); Hauptgerichten (wir wählten eine „FH 14 Bowl mit Sushi Reis und ca. 120 Gramm rohem Thunfisch“ für 27 Euro und „Secreto vom Iberico Schwein mit Blutorangen – Cashew Polenta und Peperonata Gemüse für 27 Euro) und abschließend mit einigen ausgewählten Desserts. Angeboten werden auch Steaks (ab 31 Euro), Wiener Schnitzel (für 21 Euro) und diverse Beilagen, wie z.B. handgeschnittene Pommes, Röstkartoffeln, sautierten Blattspinat und Co. (für je 4 Euro). Das sous vide gegarte Ananas Carpaccio mit Kokosnusseis (für 11 Euro) hat platztechnisch nicht mehr in den Magen gepasst, die beiden Vor- und Hauptspeisen reichten aber geschmacklich schon vollkommen aus, um zu wissen: Ich komme wieder in die Fährhütte14, auch wenn das Portemonnaie gut gefüllt sein sollte. Die Lage und Aussicht sind aber jeden Euro wert, genauso wie die Qualität, der Geschmack und die Anrichte der Speisen. Auch der Service ist freundlich und kompetent, kleine Fehler werden freundlich weggelächelt. Fein auch: Vorab wird zweierlei Brot (nicht selbst gemacht) mit zwei (hausgemachten) Dips (Saiblings-Obatzda und Kräuter Pesto) serviert. Offene Weine und Rosés werden auch angeboten, so lohnt sich’s auch einfach nur für ein Glaserl samt Seeblick vorbeizukommen. Daumen hoch!

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Mein Lieblingsgang des Menüs im Haubentaucher

Station 3 und 4: Confiserie Hagn und Restaurant Haubentaucher

Die direkt an der Seestraße gelegene Confiserie Hagn trat als „süßer Platzhalter“ ein, da die eigentliche Station „Café Franzl“ leider unerwartet geschlossen war. Im Franzl war ich vor ca. einem Jahr privat für einen Aperitif. Da saß ich recht nett, samt Seeblick und Kuchen. Mehr konnte in diesem Rahmen leider nicht getestet werden. Muss ich also wieder kommen…Halb so wild, denn stattdessen landete ich als Alternative und ganz spontan in der kleinen und wundervollen Confiserie Hagn in Rottach-Egern. Größentechnisch einem durchschnittlichen Wohnzimmer zuzuordnen, gibt’s nur ein paar Tischchen, die direkt vor der beeindruckenden und mit süßen Köstlichkeiten vollgepackten Theke platziert sind. (Mein neuer Lieblingsplatz ist der kleine Zweiertisch mit Blick auf’s Fenster bzw. den Tegernsee.) Das Tolle: Die rund 40 verschiedenen Sorten Pralinen werden seit über 20 Jahren in guter handwerklicher Arbeit in der über 100 Jahre alten Enzianhütte von Konditormeister und Namensgeber Maximilian Hagn hergestellt. Von der weißblauen Rautenpraline mit bayerischem Bier vom Tegernsee, über knusprige Florentiner, köstliche Schoko-Baumstriezel, bis hin zum knackigen Nusstaler und den unterschiedlichen Kuchensorten (z.B. Bienenstich, Marmorkuchen, Plunder, Torte, etc. ab 1,90 Euro), gibt’s alles, was das „süße Herz“ begehrt. Die Preise sind ausgesprochen fair. Zwei bestellte Espressi, drei Pralinen und ein Florentiner zum Probieren, lagen bei 7,90 Euro. Süßes Gebäck gibt’s einzeln sogar schon unter 1 Euro pro Stück. Klasse auch, dass jeden Donnerstagnachmittag frisch Brot gebacken wird und man sich (ab ca. 16 Uhr) eines holen kann. Auch die Confiserie Hagn muss unbedingt einer eurer Rottach-Egern-Stops sein, wenn ihr das nächste Mal da seid. Sowohl des Ambiente, als auch des netten Services und natürlich der Pralinen wegen.

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Gemütliches Ambiente direkt am See im Haubentaucher.

„Last but not least“, trifft bei Station Nummer 4 am dritten Tag wohl definitiv zu, denn auch das Restaurant Haubentaucher gehört zu meinen neuen Favoriten, wenn’s für mich künftig an den Tegernsee nach Rottach-Egern geht und es etwas hochpreisiger sein darf. Vor gut einem Jahr eröffnet, serviert der Haubentaucher am Abend gehobene Küche in Form von Vier-/Fünf-Gang-Menüs sowie tagsüber köstliche Antipasti, kleine Snacks, sechs bis acht wechselnde Tagesgerichte und Suppen. Der Name des Hauses ist wohl überlegt: Sowohl Vogelgattung,“ freundlich gemeinte bayerische Neckerei“ und auch eine Botschaft an den Gast, eben kein Sterne-/Hauben-Restaurant im eigentlichen Sinne sein zu wollen, sondern viel mehr mit dauerhaft qualitativ hochwertiger und ehrlicher Küche ohne viel Schi Schi zu überzeugen. Und so nahm ich mein getestetes Fünf-Gang-Menü (Vier Gänge für 58 Euro, jeder weitere Gang für 12 Euro) auch wahr. Hier wird’s übrigens geheimnisvoll in Sachen Menü, denn bevor der erste Gang nicht serviert ist, bleibt ungewiss was auf den Tisch kommt. Nach Allergien wird vorab gefragt, ansonsten wird überrascht bzw. vorab entschieden ob der Abend vier oder fünf Gänge beinhalten soll. Die Rohware ist ausgezeichnet und frisch, der Service jung, freundlich und sehr kompetent. Auch die Kreationen, wie z.B. „Tonno, Sardine, Garnele, Auberginensalsa und Gewürzjoghurt“ (Gang 1) oder auch der folgende „Tiroler Spinatknödel, frische Morcheln und Parmesan“ (Gang 2) überzeugten geschmacklich auf ganzer Linie. Das „Filet von der Dorade mit zweierlei Pak Choy und Gemüse-Curry-Fond“ (Gang 3) zeigte nicht nur die gewohnte Frische auf, sondern bewies mit seiner extravaganten Geschmackskombination aus Fisch, leichter Schärfe und Gemüse, auch Mut zu spannenden Kreationen seitens der Küche. Gang 4 – „Kalbsbackerl geschmort und Tafelspitz rosa gebraten mit Erbesnravioli und Selleriesalat“ – waren gemeinsam mit Gang 1 mein Favorit des Abends. Das sous vide zubereitete Fleisch schmolz auf der Zunge, die hauchdünnen Erbsenravioli bestachen mit geschmacklicher Intensität und Raffinesse. Vor dem Leeren der Weingläser (Empfehlung des Hauses: Grüner Veltliner, Weingut Müller-Grossmann, Kremstal) und dem Haselnussschnaps zum Abschluss, gab’s noch die Wahl zwischen einer „Käsevariation“ (Bergkäse, Dreierlei Kuh-Camembert, etc.) und „Butterstreusel, Rhabarber, gratinierter Zabaglione mit Basilikumsorbet“. Auch hier: Ein Daumen hoch. Sowohl für das Menü, als auch für den Fakt, dass sowohl Brot, Pasta, Kuchen, Gebäck und Marmeladen selbst gemacht werden. Ich komme – schon allein um auch noch die nachmittags angebotenen Vinschgerl zu probieren – wieder. (Unbedingt reservieren! Platz haben drinnen, als auch auf der Terrasse ca. 35-40 Personen und die sind ratzfatz besetzt).

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Was für Kuchen! – Genossen im Café Gäuwagerl

…wo es auch noch schmeckt oder „mein künftiger Rottach-Plan“

Da selbst mein Magen Grenzen nach oben, sprich Kapazitätsengpässe hat, konnte ich leider bei weitem nicht alles ausprobieren, das in Rottach-Egern schmeckt. Zu viel Gutes lauert in den Rottacher Gastro-Küchen. Der Tegernseer Tal Tourismus zeigt euch auf dessen Website (hier), wo es auch noch schmeckt und beweist einmal mehr, dass niemand hungrig vom See nach Hause kommen bzw. nach München fahren muss.

…was euch im nächsten Artikel erwartet: 

Drei von fünf Gemeindeen sind hiermit „abgefrühstückt“ bzw. kennengelernt. Klar, jede Gemeinde hat einiges mehr an Gastronomie zu bieten, ich will euch aber das zeigen, woran man vielleicht nicht als allererstes denkt, wenn der Magen vor oder nach dem Outdoor-Erlebnis am Tegernsee knurrt. Bad Wiessee, Kreuth und Rottach-Egern kenne ich jetzt schon ein bisschen besser, weiter geht es mit Tegernsee und Gmund. Artikel 4 (Gemeinde „Tegernsee“) führt mich ins Aran, in die Tegernseer Schlossbrennerei, in die Sundowner Sassa Bar und in „Das Tegernsee“ Hotel samt Alpenbrasserie, Restaurant Senger und Biergarten. Ich bin schon gespannt und nehme euch wieder live und via Instagram mit.

+++ Dieser Artikel entstand in Kooperation mit der Tegernseer Tal Tourismus GmbH. Danke! +++

Kontakt für Anfragen

Tegernseer Tal Tourismus – alles rund um den Tegernsee erfahren | Telefon: 08022 927380

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Rottach-Egern:
1. Snack Café Gäuwagerl | Feldstraße 16, 83700 Rottach-Egern |
Telefon: 08022 704438 | geöffnet: Dienstag – Sonntag von 11:00 Uhr bis 17 Uhr/18 Uhr (Sommer)
2. Fährhütte14 | Weißachdamm 50, 83700 Rottach-Egern |
Tel.: 08022 188220 | geöffnet: Mittwoch – Sonntag von 12:00 – 15:00 Uhr und 18:00 Uhr bis 22:00 Uhr
3. Confiserie Hagn | Seestraße 80, 83700 Rottach-Egern | Tel.: 08022 673137 |
geöffnet: Montag – Freitag von 11:00 Uhr bis 18 Uhr; Sa. ab 09:00 Uhr; So ab 07:30 Uhr
4. Restaurant Haubentaucher | Seestraße 30, 83700 Rottach-Egern | Tel.:08022 6615704 |
geöffnet: Dienstag – Samstag von 11:00 Uhr bis 23:00 Uhr;
Sonntag von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr

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