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Backstube Wuensche Produktion 19-2

Eine fertige Breze. Darunter seht ihr fertige Brezen ohne „Laugendusche“. Witzig, oder?

BACKSTUBE WÜNSCHE – ran an den Teig! – Was kauft man einem kleinem Kind im Kinderwagen beim Bäcker?, was liegt am Wochenende so gut wie immer im Frühstücksbrotkorb? Und welche Backware schmeckt so gut wie jedem? – Richtig! Die gute alte (…hoffentlich frische…;-)) Breze. Und um genau die geht es heute primär in meinem Artikel für euch. Bis dato habe ich schon über die Geschichte, Hintergründe sowie Philosophie der in Gaimersheim beheimateten Backstube Wünsche berichtet und euch virtuell auf meine Tour durch deren Produktion mitgenommen (hier nachlesen: Produktionsbesichtigung in der Backstube Wünsche). Das war richtig interessant, oder? Nun habe ich die nächste Gelegenheit genutzt mich ein wenig genauer umzusehen und habe sogar selbst die Ärmel hochgekrempelt. „Ran an die Breze!“, hieß es für mich. Also, was macht eine richtig gute Breze aus und worauf kommt es dabei an?

Backstube Wünsche – die bayerische Breze und wie sie gemacht wird.

Während meinem Besuch in der Produktion bekam ich also die Möglichkeit mich einmal selbst ans Brezenschlingen heranzuwagen – eine eigene Abteilung innerhalb der Produktion. Mit natürlich frisch desinfizierten Händen und in voller Montur stellte ich mich zu den netten Damen in die Brezenproduktion und lernte, wie man die Breze schlingt. Ganz so gut hat’s bei mir nicht geklappt und was so einfach aussieht vermag jeder Menge Übung. Zu Beginn sind die „Teigschlangen“, aus welchen schwungvoll Brezen geformt werden, kleine Kugeln, diese werden maschinell zu langen, ca. zwei Zentimeter dicken Teigsträngen geformt und dann händisch von den Damen zu Brezen geformt. Erst durch den gekonnt schwungvollen „Schlinger“, bekommt die Breze ihre typische Form – unten dick, oben schmaler und verschlungen – verpasst.

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Gar nicht so einfach Brezen zu schlingen. Schon gemacht?

Die Brezen der Backstube Wünsche werden aus bayerischen Rohstoffen produziert. Kauft ihr also eine Breze in einer der Backstuben, beißt ihr in 100% „Bayern“ – bestätigt durch bzw. erkennbar am „Geprüfte Qualität Bayern“-Siegel. Logistisch gesehen, läuft das so, dass die Brezen von der Produktion in Gaimersheim tiefgefroren und verpackt an die einzelnen Backstuben ausgeliefert werden und diese vor Ort dann mehrmals täglich frisch gebacken werden. Ihr könnt also in die Backstube von Wünsche eurer Wahl gehen und immer ganz frisch gebackene Brezen genießen. Das erwähne ich so detailliert, weil man bei dieser Anzahl an Backstuben – es sind knapp 300 Stück in ganz Südbayern – ja leicht vermuten könnte, es wäre organisatorisch nicht mehr anders möglich, als „vorzubacken“, aber nein, dem ist nicht so – die Breze landet frisch in eurer Tüte, egal wann ihr kommt.

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Jetzt wird erst mal unter Laugenflüssigkeit geduscht.

Vom Rohstoff bis hin zur Breze vergehen inklusive gewährter Ruhezeit für den Teig um die 18 Stunden. Dafür bereiten die Mitarbeiter innerhalb der Produktion zuerst einmal den Teig vor. Nochmals: Aus rein regionalen Zutaten, gemischt aus bayerischem Getreide, vermengt mit dem zugegebenen Weizenvorteig. Sobald der fertige Teig ausreichend Zeit zum Ruhen hatte, geht es weiter in der Produktion und der Teig wird nun so portioniert, dass er gut weiterverarbeitet werden, sprich geformt werden kann. Liegen die Brezen dann geformt auf den Dielen, geht’s nicht direkt in den Ofen, sondern erst einmal in den Gärraum unter im Anschluss unter die „Laugendusche“. Das ist ein Fließband, welches die Brezen gleichmäßig mit einem Gemisch aus Natronlauge und Wasser überzieht. besprüht. Dadurch bekommen die Brezen den typischen Laugengeschmack, den schönen Glanz und ihre kastanienbraune Farbe – das Markenzeichen einer „gscheidn Brezen“. Einfach nur, weil’s mich interessiert hat, fragte ich nach, was denn wäre, wenn die „Laugendusche“ entfallen würde, sprich gar kein „Laugenteig“ entstünde. Tja, dann wäre die Breze ´käsweis` und würde nicht wirklich nach Breze, sondern wesentlich milder, schmecken. Ich durfte sogar probieren und muss gestehen, ich hätte mit geschlossenen Augen nicht mal erkannt, dass ich eine Breze esse – ein entscheidender Schritt also. Nach der „Laugendusche“ werden die Brezen dann in einem ca. 10-minütigen Prozess bei ca. minus sieben Grad tiefgefroren um – wie oben beschrieben – ausgeliefert zu werden.

Backstube Wünsche Brezen

Immer – ob pur oder als „Begleiter“ – ein Genuss. Die Brezen der Backstube Wünsche

Was die Qualität (und den Preis) einer Breze bestimmt

Kurz gesagt entsteht eine – im Übrigen ca. 70 Gramm schwere – Breze also durch sehr viel Ruhe für den aus hochwertigen und regionalen Zutaten hergestellten Teig, durch handwerkliches Geschick vom gelernten Personal und perfekt abgestimmte Prozesse. Mehl in Spitzenqualität gibt in verarbeiteter Form natürlich auch eine besonders köstliche Breze, die – wenn man mal ehrlich ist – um Klassen besser schmeckt, als die aus dem Tiefkühlfach oder gar von der Backstation im Supermarkt um die Ecke. Haben die Brezen dann nämlich bei der Backstube Wünsche die letzte Qualitätskontrolle durchlaufen sowie die Verpackungsabteilung durchquert, gehts in kontinuierlich gleichbleibender Spitzen-Qualität in die Backstuben. Was die Wenigsten wissen: Ihr könnt die Brezen bei Wünsche auch tiefgefroren kaufen und bei minus 18 Grad bis zu 10 Tagen im Tiefkühlfach aufbewahren. Backt ihr sie daheim dann auf, habt ihr super frische Brezen. Klasse, oder? Probiert es mal aus und schmeckt das nächste mal, wenn ihr in eine Breze beißt, besonders genau hin. Ihr werdet sicher einen Qualitätsunterschied erkennen und beim nächsten Brezenkauf lieber 20 Cent mehr auf den Tresen legen beim nächsten Brezenkauf.

Unten könnt ihr euch noch mehr Bilder von der Brezen-Produktion in der Backstube Wünsche anschauen. Wie esst ihr denn eure Breze am liebsten? Pur direkt aus der Bäckerstüte? Mit Butter drauf? Oder Stück für Stück mit gutem Käse, einer feinen Weißwurst oder zum Frühstück? – Ich bin gespannt.

+++ Dieser Artikel entstand in Kooperation mit der Backstube Wünsche. Danke! +++

Kontakt für Anfragen


Backstube Wünsche (Zentrale) | Gutenbergstraße 11, 85080 Gaimersheim
Website

Details: knapp 300 Backshobs; über 300 verschiedene Produkte im Sortiment;
Wahrung der Tradition und des Handwerks; Backen nach hauseigenen Rezepturen

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